Zu viel Testosteron bei der Frau: das kannst du dagegen tun

Hast du, wie ich, heranwachsende Jungs im Haus, dann bemerkst du sehr schnell, wenn bei ihnen der Testosteron Spiegel steigt: aus Kindern werden Männern. Wie aber Testosteron im weiblichen Körper wirkt und welche Beschwerden auf einen Testosteronüberschuss bei der Frau zurückzuführen sind, wird dagegen weitestgehend verschwiegen. Dabei leiden Frauen aller Altersgruppen darunter. Was Testosteron bei der Frau macht, woran du einen Überschuss bemerkst und wie du deinen Testosteron Spiegel auf natürliche Weise senken kannst, erfährst du jetzt.
Zu viel Testosteron bei der Frau

Warum zu viel Testosteron Frauen Probleme bereitet

Zu viel Testosteron bei Frauen ist als hormonelle Störung weniger bekannt. Dabei kann ein Testosteronüberschuss gerade ihnen viele Probleme bereiten.

In einer Studie der Cambridge University konnte bereits belegt werden, dass ein genetisch erhöhter Testosteronspiegel bei Frauen erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben kann. So steigt das Risiko einen Typ 2 Diabetes zu entwickeln signifikant. Außerdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit an Brust- und Gebärmutterkrebs zu erkranken.

Testosteron bei der Frau

Das Sexualhormon Testosteron spielt auch im Frauenkörper eine wichtige Rolle. Es wird in den Eierstöcken, der Nebennierenrinde und im Fettgewebe produziert.  Zu viel Testosteron bei der Frau kann unter anderem zu einer Östrogendominanz führen, da Östrogen aus Testosteron gebildet wird.

Im Verlauf des weiblichen Zyklus schwankt der Testosteronspiegel:

  • Mit Beginn der Periode steigt er allmählich bis Testosteron am Tag des Eisprungs seinen Höhepunkt hat. Dadurch kommt es zu einer stärkeren Libido, was automatisch die Fortpflanzung, als einziges Ziel des Zyklus, begünstigt.
  • Nach dem Eisprung sinkt der Testosteronspiegel bis zur Periode wieder ab. Dabei wird Testosteron zu DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt. DHT wiederum wirkt direkt an den Rezeptoren der Talgdrüsen und kann somit bei einem Überschuss zu Pickeln und Akne führen.

Testosteron sorgt auch bei Frauen für Muskelaufbau, starke Knochen, Stresstoleranz und Energie. Ein Testosteronüberschuss kann im Blutserum beim Arzt bestimmt werden. Da der Testosteronspiegel im Tagesverlauf schwankt, sollte die Blutabnahme zwischen acht und zehn Uhr morgens erfolgen. Die Normwerte liegen bei einer erwachsenen Frau bei 0,15–0,6 ng/ml (0,5–2,0 nmol/l). 

Ursachen für einen Testosteronüberschuss

Die häufigsten Ursachen, für einen Testosteronüberschuss bei Frauen stelle ich dir nun vor:

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

PCOS ist eine weit verbreitete hormonelle Erkrankung bei Frauen. Sie ist gekennzeichnet von einem Ungleichgewicht von LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon). Dadurch werden in den Eierstöcken zu viele männliche Hormone gebildet. Wie eben bereits erwähnt, kann es dadurch zu einer Östrogendominanz kommen, wodurch das Ungleichgewicht von LH und FSH noch weiter verstärkt wird und ein Teufelskreis entsteht.

Insulinresistenz

Der größte Teil des Testosterons im Blut ist an Eiweiß gebunden, wie an das sexualhormonbindende Globulin (SHBG). Dagegen ist der Anteil an freiem Hormon gering. 

Sind deine Blutzuckerspiegeln ständig erhöht und kommt es bei dir zu starken Blutzuckerschwankungen kannst du eine Insulinresistenz entwickeln. Dadurch wird zum einen weniger SHBG gebildet, was zu einem Überschuss an freiem Testosteron führen kann. Zum anderen werden die Eierstöcke bei einer Insulinresistenz  angeregt, mehr Testosteron zu bilden.

Zu viel Testosteron bei Frauen kann damit durch eine Insulinresistenz gleich doppelt begünstigt werden.

Angeborene Nebennierenhyperplasie

Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die direkt die Nebennieren und damit die Produktion der körpereigenen Hormone betrifft. Häufig kommt es bei einer Nebennierenhyperplasie zu einem Testosteronüberschuss.

Absetzen von hormonellen Verhütungsmitteln

Auch nach dem Absetzen der Pille, oder dem Entfernen der Hormonspirale kann es vorübergehend zu einem Testosteronüberschuss kommen. Um das zu vermeiden, sollten Frauen sich ganzheitlich beraten und begleiten lassen, bevor sie auf hormonelle Verhütung verzichten. Ansonsten kann es  bis zu einem Jahr dauern, bis sich das natürliche Hormongleichgewicht wieder einpendelt.

Wechseljahre

Im Verlauf der Wechseljahre ist es möglich, dass sich durch den abfallenden Hormonspiegel  ein relativer Testosteronüberschuss entwickelt. Bemerkbar wird das zum Beispiel durch eine veränderte Figur: Aus dem weiblichen Birnentyp entwickelt sich die eher männliche Apfelform.

Zu viel Testosteron bei der Frau: das sind die Symptome

Hat eine Frau zu viel Testosteron im Blut, so kann das viele unterschiedliche Symptome nach sich ziehen.

Zu viel Testosteron Frau: Symptome

Weitere Symptome, die dir zeigen, dass bei dir vielleicht zu viel Testosteron vorliegt:

  • du entwickelst eine untypische Körperbehaarung (Oberlippenbart, stärkere Achselbehaarung oder auch Haare auf der Brust)
  • du hast ein starkes Muskelwachstum
  • deine  Stimme wird tiefer
  • du hast eine stärkere oder verminderte Libido
  • deine Periode bleibt über mehrere Zyklen aus
  • bei dir wurden Eierstockzysten festgestellt
  • du wirst nicht schwanger
  • deine Klitoris ist vergrößert 
  • du hast bereits Typ 2 Diabetes
  • du leidest an Atherosklerose

So kannst du deinen Testosteron Spiegel senken

Hormonbalance ist kein Sprint. Gib also deinem Körper genügend Zeit, sich zu regulieren. Alle Maßnahmen wirken sich auf deine Hormonbalance insgesamt aus und nicht nur auf zu viel Testosteron. Kurz gesagt: Gestalte deinen Lifestyle hormonfreundlich.

Was bedeutet das konkret?

  • Schlaf
    → Schlafe ausreichend, um deinem Körper genug Zeit für Regenerations- und Entgiftungsprozesse zu geben.  
  • Bewegung 
    → 
    Bewege dich täglich und aktiviere zusätzlich deine Muskeln durch leichten Kraftsport. So kannst du langfristig deine Hormonbalance und eine schlanke Taille erhalten.
  • Blutzuckerspiegel 
    → 
    Halte deinen Blutzuckerspiegel stabil, indem du auf einfache Kohlenhydrate und ständiges snacken verzichtest. Auch süße Getränke und Fertigprodukte solltest du aus deiner Ernährung verbannen.
  • Nährstoffe 
    → 
    Insbesondere Zink kann dir helfen, deinen Testosteronspiegel zu regulieren. Zink ist in größeren Mengen in Haferflocken, Hülsenfrüchten, Fleisch, Austern und Nüssen enthalten.
  • Omega 3 und Vitamin D 
    → 
    Eine Studie konnte zeigen, dass die Kombination von entzündungshemmendem  Omega 3 und Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel die Konzentration von Testosteron senken kann und zu mehr Wohlbefinden führt.

Meine Empfehlung für ein hochwertiges Vitamin D-Präparat:

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Ich empfehle dir das Omega 3 Öl von Norsan. Ich, sowie meine ganze Familie, verwenden es. Kein fischiger Geschmack oder fieses Aufstoßen, wie es häufig bei minderwertigen Billigprodukten der Fall ist. Mit dem Code „EN409“ sparst du bei der Erstbestellung.

<Omega 3 Öl>*

  • Phytostöstrogene 
    → 
    Phytoöstrogene aus Soja können helfen, zu viel Testosteron bei der Frau zu regulieren. Bei Schilddrüsenerkrankungen und hormonell bedingten Krebsarten eignen sie sich allerdings nicht. Setze dann vor allem auf die Gruppe der Lignane, wie sie in Leinsamen oder Kürbiskernen enthalten sind. Sie hemmen die Bildung von Dihydrotestosteron und reduzieren den Anteil des freien Testosterons.
  • Pflanzliche Helfer 
    → 
    Viele Pflanzen wirken sich günstig auf die Hormonbalance aus. Angefangen bei Lavendel über Sägepalme, Bockshornklee, Schlangenwurzel oder Pfefferminze. Auch Mönchspfeffer kann dir helfen. Hier solltest du die Einnahme aber unbedingt zuvor mit einer fachkundigen Person absprechen.

Auch zu wenig Testosteron kann dir Probleme machen

Über einen Testosteronmangel werde ich einen gesonderten Artikel verfassen. Aber soviel sei gesagt:

Besonders Stress wirkt sich negativ auf deinen Testosteronspiegel aus. Aber auch eine ungesunde und nährstoffarme Ernährung, zu wenig Schlaf und fehlende Muskelbeanspruchung können einen Testosteronmangel begünstigen.

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Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Ich bin Kerstin, Expertin in Sachen Frauengesundheit und Hormonbalance. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin bin ich seit vielen Jahren tätig und bilde mich ständig weiter. Mir ist es wichtig, dass Frauen sich nicht mit ihren Beschwerden abfinden, sondern ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. 

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