Menstruations­beschwerden lindern: So gelingt es dir

Für viele Frauen gehören sie seit frühester Jugend dazu: Menstruationsbeschwerden. Zwar können dir Schmerzmittel kurzfristig helfen. Langfristig verstärken sie aber möglicherweise deine Probleme sogar noch. Warum das so ist und was du sonst noch wissen solltest, kläre ich in diesem Blogpost für dich.
Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen lindern

Menstruationsbeschwerden: viele Frauen sind betroffen

Menstruationsbeschwerden, medizinisch auch Dysmenorrhöe genannt: Schwierige Wörter für ein leidiges Thema! Regelschmerzen ist der gängigere Begriff. Alles umschreibt aber dieselbe Situation:

Vielleicht geht es dir wie vielen Frauen und du leidest an krampfartigen Schmerzen im Unterleib jeden Monat mit Beginn deiner Regelblutung. Oder bist du sogar eine von 10%, die mehrere Tage regelrecht außer Gefecht gesetzt ist und den Alltag nicht bewältigen kann? Dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn es gibt Wege, um deine Menstruationsbeschwerden zu lindern – ohne Schmerzmittel.

Schauen wir uns an, wodurch deine Beschwerden hervorgerufen werden: Entstehen tut diese ganze Misere durch Kontraktion deiner Gebärmutter. Denn die stößt dadurch die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ab, wenn es nicht zur Einnistung einer befruchteten Eizelle gekommen ist. Bestenfalls bleibt diese Kontraktion von dir fast unbemerkt.

Bei den sogenannten primären Regelschmerzen kommt es aber eben zu starken Krämpfen und Schmerzen. Manchmal sogar zusätzlich auch noch zu Rücken- oder Magenschmerzen, dem Gefühl totaler Erschöpfung, Erbrechen oder Durchfall.

Statistisch steigt dein Risiko dafür, wenn du unter 30 bist und starke Regelblutungen hast. Auch eine genetische Veranlagung wird häufig diskutiert.

Die sekundären Regelschmerzen entstehen, wie der Name schon sagt, durch sekundäre Faktoren. Dabei können Myome, Polypen aber auch Endometriose deine Beschwerden verursachen. Auch die Spirale kann sekundäre Menstruationsbeschwerden hervorrufen.

Damit dir diese Qual jeden Monat erspart bleibt, solltest du wissen, welche Ursachen es für primäre Regelschmerzen gibt.

Ursachen für deine Menstruationsbeschwerden

Im folgenden stelle ich dir drei häufige Ursachen für Regelschmerzen vor.

Hormone lösen Menstruationsbeschwerden aus

Es wird nun ein bisschen chemisch bzw. das Ganze klingt, als würde ich über verschiedene Fußballligen schreiben. Bitte bleib kurz am Ball. Ich fasse mich kurz und halte es so einfach wie möglich:

Menstruationsbeschwerden treten dann auf, wenn vermehrt eine bestimmte Art Prostaglandine, das sind Gewebshormone, ausgeschüttet werden.

Dabei gibt es Prostaglandine der Serie 1-3. Die, der Serie 1 und 2 werden aus DGLA (Dihomogammalinolensäure) bzw. EPA (Eicosapentaensäure) gebildet. Keine Sorge, das musst du dir nicht merken.

Prostaglandine der Serie 2 entstehen aus Arachidonsäure. Sie wirken proentzündlich, verengen die Blutgefäße, können die Blutgerinnung verstärken und lösen Schmerzen und Krämpfe aus. So wie bei deinen Regelschmerzen. Das Schmerzmittel ASS wirkt exakt dagegen. Deshalb wird dir ASS besonders bei Menstruationsbeschwerden empfohlen.

Prostaglandine der Serie 1 und 3 sind deine körpereigenen Gegenspieler zur Serie 2. Sie wirken entsprechend antientzündlich, und sorgen dafür, dass die schmerzauslösenden Prostaglandine nicht verstärkt gebildet werden.

Blöderweise wirkt ASS gegen alle Prostaglandin-Serien. Dadurch wird deine eigene Körperabwehr quasi ausgeschaltet. Lieferst du deinem Körper die Ausgangssubstanz für deine „guten“ Prostaglandine und reduzierst gleichzeitig die Aufnahme von Arachidonsäure, linderst du deine Regelschmerzen. Wie die praktische Umsetzung gelingt, erfährst du gleich.

Ungünstige Ernährung kann Regelschmerzen fördern

Je schlechter du dich ernährst, desto mehr übersäuert dein Körper. Dabei können erste Anzeichen einer Übersäuerung, neben Menstruationsbeschwerden, auch:

  • PMS ,
  • Verdauungsstörungen,
  • chronische Schmerzen,
  • Müdigkeit oder
  • Konzentrationsprobleme sein. 

Fertigprodukte aller Art, Fast Food, Zucker, schlechte Fette und viel tierisches Eiweiß liefern dir wenig Nährstoffe. Dafür leider aber viele Säuren. Chronischer Stress raubt dir zusätzlich Nährstoffe und setzt ebenfalls schädliche Säuren frei. 

Umgekehrt versorgt eine überwiegend basische Ernährungsform deinen Körper mit allen Nährstoffen, die er braucht. So kann die optimale Säuren-Base Balance in deinem Körper aufrecht erhalten werden. Vor allem

  • Gemüse,
  • Salat,
  • Sprossen,
  • Nüsse, 
  • Ölsaaten
  • und moderate Mengen an Obst

wirken sich außerordentlich günstig auf deine Gesundheit aus. 

Überdies liefern dir gesunde Fette, besonders von Kaltwasserfischen, die Ausgangssubstanz für die Prostaglandine der Serie 1 und 3 (du erinnerst dich :-)). 

DGLA wird aus der Gamma-Linolensäure synthetisiert. Die findest du in größeren Mengen in Borretsch- und Nachtkerzenöl. Hier würde ich dir allerdings zu einem geeignetem Nahrungsergänzungsmittel raten. Denn beides ist geschmacklich eher gewöhnungsbedürftig.

Magnesiummangel sorgt für Regelschmerzen

In meinem Magnesium Guide erfährst du wirklich alles, was du als Frau über Magnesium wissen solltest. Kurz zusammengefasst: Ein Magnesiummangel ist weit verbreitet. Auch Menstruationsbeschwerden können eine Begleiterscheinung dieses Mangels sein. Magnesium wirkt krampflösend, schmerzstillend und besänftigend. Auch wegen vieler weiterer gesundheitlicher Vorteile ist es für mich DAS Frauenmineral schlechthin. Ich empfehle dir neben einer magnesiumreichen Ernährung mein Lieblingspräparat:

<Kraftreserve wirkt als Magnesium Komplex zeitversetzt und auf allen Ebenen>*

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Menstruationsbeschwerden lindern

Schmerzmittel können die Ursachen für deine Menstruationsbeschwerden nicht beheben. Trotzdem können sie dir im Akutfall bei Regelschmerzen natürlich helfen. Warum sie aber auf Dauer deine Beschwerden sogar verstärken können und was für Alternativen du hast, erfährst du nun.

Menstruationsbeschwerden schulmedizinisch angehen

Die Pille oder Schmerzmittel nehmen: Das ist meistens der schulmedizinische Ansatz, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Aber die Nachteile werden dir dabei meistens verschwiegen.

Oder wusstest du, dass die Pille ein Nährstoffräuber ist? Dein Bedarf an diversen B-Vitaminen, Zink, Magnesium und Vitamin C steigt erheblich unter ihrem Einfluss. Wenn du da nicht genau Bescheid weißt und entsprechende Maßnahmen ergreifst, rutschst du schnell in einen Nährstoffmangel. Der kann dann noch ganz andere Folgen, als Menstruationsbeschwerden, für dich bereithalten.

Schmerzmittel, aber auch die Pille, überlasten deine Leber und können deine Darmflora schädigen. Dadurch wiederum werden andere hormonelle Beschwerden, wie zum Beispiel PMS begünstigt. Auch für die Schilddrüse sind beide Organe sehr wichtig, da dort der größte Teil deiner Schilddrüsenhormone überhaupt erst aktiviert wird.

<PMS Symptome>

Als jahrelange Migräne Patientin weiß ich, wovon ich spreche. Die Einnahme von vielen Schmerzmitteln hat meinen Körper gehörig aus der Balance gebracht. Erst durch eine veränderte Ernährung und ein Detox Programm konnte ich sie wieder herstellen. Und  meine Migräne bin ich auch los. Wie die Ernährung auch Menstruationsbeschwerden lindern kann, erkläre ich dir jetzt.

Menstruationsbeschwerden ganzheitlich lindern

Die basische Ernährung als Basis, um deine Menstruationsbeschwerden zu lindern, habe ich oben schon erwähnt. Setze hier auf das Clean Eating Konzept. Dabei kommen nur frische und unverarbeitete Lebensmittel auf den Tisch. Einer bestimmten Ernährungsform, wie vegan oder vegetarisch, brauchst du dabei nicht folgen. Tierische Proteine sollten aber immer eine hohe Qualität haben. Kuhmilchprodukte können dir eher schaden bei Menstruationsbeschwerden. Auch einen Nährstoffmangel solltest du langfristig beheben. Je nach Zustand kann es 3-12 Monate dauern, bis dein Körper hier alle Depots wieder aufgefüllt hat. Darüber hinaus habe ich noch weitere, leicht umsetzbare Tipps für dich:

Wasser

Wenn du 2-3 Liter (stilles) Wasser täglich trinkst, bringst du deinen Stoffwechsel auf Trab. Dadurch kannst du Wassereinlagerungen aufgrund einer Östrogendominanz vermeiden. Auch deine Verdauung wird angeregt, so dass schädliche und belastende Toxine und überschüssige Hormone schnellstmöglich ausgeschieden werden können.

Ingwer

Nachweislich wirken die Scharfstoffe im Ingwer ähnlich schmerzlindernd wie Ibuprofen. Trinke Ingwer regelmäßig im Tee oder stelle dir ein Ingweröl her, dass du dann äußerlich zur wohltuenden Massage nutzt.

Schneide circa 100g Ingwer in dünne Scheiben.

Tipp: Nutze Bio Ingwer, dann brauchst du ihn nicht schälen.

Die Scheiben werden in ein verschließbares Glasgefäß zu circa 0,75 l Olivenöl gegeben.

Das Öl nun 2 Wochen ziehen lassen und immer wieder schütteln. 

Dann den Ingwer abfiltern und auspressen. 

Das Öl kühl und dunkel lagern. 

Heilkräuter

Es gibt zahlreiche Heilkräuter, die sich eignen, um dich während deines gesamten Zyklus so zu unterstützen, dass es gar nicht erst zu Menstruationsbeschwerden kommt. Frauenmanteltee kann dir den ganzen Monat in Kombination mit verschiedenen anderen Kräutern (je nach Beschwerdebild) helfen. 

Krampflösend wirken auch Gewürze, wie Anis und Fenchel, aber auch Zimt oder Vanille. 

Lebensmittel und Heilkräuter, die entwässernd und reinigend wirken, unterstützen deine Menstruation. Versuche Vollkornreis und Brennnesseltee einzusetzen vor deiner Periode. So kannst du Regelschmerzen vorbeugen. Auch Petersilie hat eine entgiftende Wirkung und fördert eine beschwerdefreie Zeit.

Akkupunktur

Manche Frauen berichten, dass ihnen Akkupunktur gegen ihre Regelschmerzen geholfen hat. Geeignete Therapeut*innen zu finden, ist manchmal nicht so leicht. Höre dich doch mal in deinem Bekanntenkreis um. 

Das solltest du lassen bei Menstruationsbeschwerden

Vermeide Stress

Stress bringt dein gesamtes Hormonsystem durcheinander und überlastet deine Leber und schädigt deinen Darm. Ein gutes Stressmanagement gehört dazu, wenn du Menstruationsbeschwerden lindern möchtest.

Vermeide Genussgifte

Alkohol und auch Kaffee können Schmerzen und Krämpfe fördern. Koffein kann außerdem deinen Östrogengehalt im Blut ansteigen lassen und dadurch eine Östrogendominanz fördern.

Vermeide Kochsalz

Salz entzieht deinem Körper Wasser. Das kann Krämpfe fördern, wenn du nicht sehr auf deine Trinkmenge achtest. Vor allem in der Woche vor deiner Regel solltest du deinen Salzkonsum reduzieren.

Fazit

Du kannst deine Menstruationsbeschwerden lindern und musst sie nicht hinnehmen! Versuche nach und nach die Tipps gegen die fiesen Regelschmerzen in deinen Alltag einzubauen.

Eine Schritt für Schritt Anleitung findest du in meinem E-Book. 

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Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Ich bin Kerstin, Expertin in Sachen Frauengesundheit und Hormonbalance. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin bin ich seit vielen Jahren tätig und bilde mich ständig weiter. Mir ist es wichtig, dass Frauen sich nicht mit ihren Beschwerden abfinden, sondern ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. 

Derzeit helfe ich dir mit:

1.Meinem individuellem 1:1 Coaching für deine Hormonbalance und dein Wohlfühlgewicht.

2.Meinem Detox Programm. Dort zeige ich dir, was du tun musst, um dein hormonelles Chaos in den Griff zu bekommen: Schritt für Schritt hin zu mehr Leichtigkeit in deinem Leben.

3.Meinem Online Kurs „Tschüss Hektik und Wehwehchen“, den ich mit meiner lieben Kollegin Melanie Binder ins Leben gerufen habe. Damit du wirklich entspannter und gesünder im Alltag lebst. Und es dir nicht nur wünschst. 

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1 Kommentar zu „Menstruations­beschwerden lindern: So gelingt es dir“

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