Die 7 wichtigsten Nährstoffe in den Wechseljahren

Ein Mangel an Nährstoffen kann in den Wechseljahren zu vielen Beschwerden führen. Um gut durch das Hormonchaos zu kommen, solltest du besonders auf diese 7 Nährstoffe achten.
1. Calcium
Ein wichtiger Nährstoff in den Wechseljahren ist Calcium. Mengenmäßig ist es sogar der wichtigste Mineralstoff in deinem Körper. Du hast circa 1kg dieses Minerals in dir. 99% davon in deinen Knochen und Zähnen eingebaut.
Damit ist klar, wie wichtig Calcium für gesunde Knochen ist.
Du benötigst Calcium aber auch für:
gesunde Nerven
deinen Eisenstoffwechsel
die Blutgerinnung
Ist Calcium in ausreichender Menge vorhanden, dann kann es schmerzlindernd und juckreizstillend wirken.
Du benötigst circa 1000 mg Calcium pro Tag.
Pflanzliche calciumreiche Lebensmittel
Brokkoli
Pak Choi
Okra
Brennnessel
Grünkohl
Kresse
Petersilie
Sesam
2. Magnesium
Es gibt fast keine Reaktion im Körper, an der Magnesium nicht irgendwie beteiligt ist. Besonders Frauen in den Wechseljahren sollten unbedingt darauf achten, gut mit Magnesium versorgt zu sein. Für mich ist Magnesium der Top Nährstoff in den Wechseljahren. Darum habe ich einen ausführlichen Blogpost über ihn geschrieben.
Magnesiummangel: Was du als Frau in den Wechseljahren unbedingt wissen solltest
Magnesium ist auch ein wichtiger Baustein deiner Knochen.
Magnesium ist für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form Vitamin D3 zuständig.
Durch Magnesium soll Osteoporose gestoppt werden können.
Magnesium ist maßgeblich daran beteiligt, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird.
Du benötigst etwa 400 – 500 mg Magnesium pro Tag.
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Pflanzliche magnesiumreiche Lebensmittel
Kürbiskerne
Sonnenblumenkerne
Kakao
Amaranth
Quinoa
3. Vitamin D
Ein Vitamin D Mangel ist ein weit verbreitetes Phänomen bei Frauen in den Wechseljahren. Doch auch Vitamin D ist für deine Gesundheit und deine Knochen enorm wichtig. Ein Mangel kann sogar für Gewichtszunahme und Depressionen verantwortlich sein kann.
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Deinen Vitamin D Bedarf kannst du nicht über die Ernährung decken, sondern nur ergänzen. Alles, was du zu Vitamin D wissen solltest, findest du hier:
Vitamin D Mangel: Jede zweite Frau ist betroffen
4. Kalium
Durch einen Kaliummangel kann es Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche und Müdigkeit kommen. Deshalb zählt auch Kalium für mich zu einem wichtigen Nährstoff in den Wechseljahren und darüber hinaus.
Mögliche Ursachen:
Nierenschwäche
Entwässerungsmedikamente
Missbrauch von Abführmitteln
Mangelernährung
Insulintherapie
übermäßiger Verzehr von Lakritz
Als Nebenwirkung von Medikamenten solltest du mit deiner Ärztin/deinem Arzt sprechen, wenn du Symptome bemerkst. Ansonsten kannst du über reichlich Grünzeug genug Kalium aufnehmen.
Kaliumreiche Lebensmittel
grünes Blattgemüse
Nüsse
Ölsaaten
Trockenfrüchte
Fisch
5. Ballaststoffe
Besonders in den Wechseljahren solltest du sie in ausreichenden Mengen zu dir nehmen. Diese Helferlein können nämlich deinen Stoffwechsel anregen und halten die lange satt. Sie sorgen dafür, dass du weniger Fette aus einer Mahlzeit aufnimmst und senken deinen Cholesterinspiegel.
Lösliche Ballaststoffe wie Pektin, Inulin und Leinsamen füttern deine guten Darmbakterien.
Unlösliche Ballaststoffe in Getreide und Hülsenfrüchten sorgen für eine geregelte Verdauung.
6. Proteine
Leider nimmt deine Muskelmasse mit zunehmendem Alter stetig ab. Und die Fettspeicher werden größer. Deshalb solltest du unbedingt genug Proteine zu dir nehmen.
Sie helfen dir dabei, Muskeln zu erhalten und aufzubauen. Ohne Training helfen die allerdings auch die besten Proteine nicht.
Damit Hormone gebildet werden können, ist dein Körper auch auch Proteine angewiesen.
Da tierisches Eiweiß in großen Mengen zu einer Übersäuerung führt, solltest du hochwertige pflanzliche Eiweißquellen in deine Ernährung integrieren.
Du benötigst circa 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht am Tag.
Pflanzliche Proteine
Hülsenfrüchte
Ölsaaten
Getreide
Quinoa
Algen
7. ungesättigte Fettsäuren
Fett macht fett? Nein- nicht, wenn es das richtige Fett ist. Der schlechte Ruf von Fett ist unbegründet. Vielmehr solltest du in den Wechseljahren besonders darauf achten, dich mit guten Fetten zu versorgen.
Fett wird nur zum Problem, wenn du gesättigte Fette im Überfluss zu dir nimmst oder schädliche Transfette. Die befinden sich in allen industriell verarbeiteten Produkten, wie Backwaren, Kuchen, Chips und Schokolade.
Ungesättigte Fettsäuren nimmst du dagegen häufig zu wenig auf. Dabei gibt es viele Vorteile für deine Gesundheit, wenn du Omega 6 : Omega 3 Fettsäuren (circa 5:1) im richtigen Mengenverhältnis aufnimmst.
Für deine Herz-Kreislauf Gesundheit
Entzündungsprozesse werden reduziert
Autoimmunerkrankungen können verbessert werden
Das Diabetes Risiko wird gesenkt
Das Risiko für Demenz/Alzheimer verringert sich
Hilft dir bei ADHS und Depressionen weiter
Ungesättigte Fettsäuren
Olivenöl
Avocados
Nüsse
Lachs
Leinsamen
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