Deine Haut in den Wechseljahren: Reife Schönheit mit der richtigen Pflege

Die Wechseljahre sorgen nicht nur innerlich bei dir für Chaos. Denn ausgeglichen war gestern: Deine Stimmungsschwankungen machen dich zur Furie und deine Haut wird zur Mimose. Die äußerlichen Folgen sind schnell spür- und sichtbar: • Deine Haut ist zunehmend trocken und faltig. • Du bist von hartnäckigem Hautausschlag betroffen. • Deine Haut ist ständig gereizt. • Du hast unreine Haut wie seit der Pubertät nicht mehr. Nur wegen der Wechseljahre musst du aber nicht auf geschmeidige Haut verzichten. In diesem Blogpost zeige ich dir, warum deine Haut während der Wechseljahre trockener wird. Und wie du mit natürlicher Pflege deine Haut unterstützen und den Verlust an Feuchtigkeit und Festigkeit vermeiden kannst.
Strahlende Haut trotz Wechseljahre

Wodurch wird die Haut in den Wechseljahren trockener?

Trockene Haut, Lippen und auch Haare während der Wechseljahre: deine Hormone sind schuld.

Östrogene steuern unter anderem nämlich auch den Stoffwechsel deiner Haut.

  • Durch die neue Hormonlage ist deine Haut nicht mehr in der Lage so viel Feuchtigkeit zu speichern.
  • Als wäre das nicht ärgerlich genug, wird auch weniger Kollagen und Elastin eingelagert- ausgerechnet die zwei halten aber die Haut elastisch und straff.
  • Zu allem Übel dauert die Hauterneuerung auch noch 3x so lange, wie bei jüngeren Frauen.
  • Auch die Wundheilung verläuft schleppender.

Sinkt also dein Östrogenspiegel in den Wechseljahren, dann kann das dazu führen, dass deine Haut am ganzen Körper trockener und rissiger wird. Sie juckt unangenehm und schuppt sich. Fältchen und Falten entstehen. Du wirst – nicht nur innerlich -dünnhäutiger.

Die richtige Pflege für trockene Haut in den Wechseljahren: 4 Tipps

Du wirst den Falten auf Dauer nicht entkommen. Mit der richtigen Pflege kannst du aber trockener Haut vorbeugen.

Tipp #1: Reinige gründlich, aber sanft

Schminke dich immer gründlich ab. Auch wenn du dich nicht schminkst, solltest du dein Gesicht mindestens abends gründlich reinigen. Benutze eine sanfte Waschlotion oder ein extra Microfaser-Abschminktuch. Dann kannst du komplett auf Chemie verzichten. Verzichte auf alkoholisches Gesichtswasser. Benutze stattdessen lieber ein Mizellenwasser.

Tipp #2: Sauna statt Badeorgien

Lange und heiße Bäder sollten ein Luxus werden. Auch auf ausgiebige heiße Duschen solltest du besser verzichten. Deine Haut trocknet zu sehr aus. Benutze geringe Mengen von pH-neutralen Seifen und nicht zu sehr schäumende Duschlotionen.

Eine Bürstenmassage vor dem Duschen regt nicht nur deinen Kreislauf an, sondern sorgt auch für eine gute Durchblutung. Ebenso wie Saunabesuche und Wechselduschen.

Tipp #3: Cremen, cremen, cremen

Lange und heiße Bäder sollten ein Luxus werden. Auch auf ausgiebige heiße Duschen solltest du besser verzichten. Deine Haut trocknet zu sehr aus. Benutze geringe Mengen von pH-neutralen Seifen und nicht zu sehr schäumende Duschlotionen.

Creme dich nach jedem Duschen ein. Deine empfindliche Gesichtshaut braucht mindestens 2x täglich eine Portion Feuchtigkeit.

Tipp #4: Setze auf die richtigen Inhaltsstoffe

Versuche deine Pflegeprodukte möglichst auf Naturkosmetik umzustellen. Deine Haut hat jetzt mit sich selbst genug zu tun und kann mit überflüssigen Inhaltsstoffen nicht auch noch umgehen. Rötungen, Irritationen und Allergien können ansonsten die Folge sein.

Es gibt inzwischen tolle Produkte.  Du kannst zum Bespiel bei Hautschutzengel schauen, was so drin ist in deinen Cremes.

Kleine Fältchen können Frucht- oder Milchsäuren glätten.

Antioxidantien helfen dir auch in der Hautpflege deine Zellen top in Form zu halten.

Do´s und Dont´s bei trockener Haut in den Wechseljahren

Benutze immer eine Gesichtspflege mit Lichtschutzfaktor. Auch wenn du die Sonne nicht siehst. UV-Strahlung beschleunigt deine Hautalterung am stärksten.

Deine Haut regeneriert sich, während du schläfst. Gib ihr also ausreichend Zeit dafür.

Bewege dich viel an der frischen Luft. Das sorgt nicht nur für Farbe in deinem Gesicht, sondern versorgt deine Haut mit Sauerstoff und kurbelt die Durchblutung an. Durch den Sauerstoff wird die Zellteilung in deiner Haut angeregt und lässt dich frisch und gesund aussehen.

Die richtige Ernährung ist wie Kosmetik von innen für deine Haut. Vor allem Biotin, Vitamin A und C sowie Zink sind gut für einen strahlenden Teint. Sie sorgen dafür, dass die Zellteilung schneller vorangeht und Kollagen gebildet werden kann. Heißt im Klartext: Berücksichtige schön viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, dazu Fisch, mageres Fleisch und Milchprodukte in Maßen in deiner Ernährung. Verzichte dafür auf Zucker. Am besten bei jeder Mahlzeit.

Auf mindestens 2 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt solltest du schon kommen. Das klingt unmöglich für dich? Dann lese meine Tipps, wie du das locker schaffst.

1. Trinke gleich morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser.

2. Lasse dich spätestens alle zwei Stunden erinnern und trinke dann innerhalb von 15 Minuten wieder ein Glas Wasser.

3. Habe immer eine Glasflasche mit Wasser dabei- so kannst du auch unterwegs trinken.

4. Peppe dein Wasser mit Zitrone, Gurke, Minze oder Ingwer auf. So hast du geschmacklich etwas Abwechselung.

5. Trinke am Vormittag und Abend einen großen Becher Kräutertee. Auch der gehört zu deiner Tagesbilanz. 

6. Regelmäßig kleinere Mengen Trinken ist besser als selten jeweils eine große Menge zu trinken. Bleib also am Ball. 

  • Abends kann Nachtkerzenöl deine Haut unterstützen.

Linolsäure und Gamma Linolensäure sind die beiden Superwirkstoffe: sie halten die Haut geschmeidig, beschleunigen die Wundheilung und sind an der Hauterneuerung beteiligt.

  • Am Tag hilft dir Jojobaöl.

Denn Jojobaöl stärkt das Bindegewebe und enthält einen natürlichen Lichtschutzfaktor.

  • Bei den Ölen solltest du immer auf Top Bio Qualität achten. Verwende sie sparsam. Kaufe kleine Mengen und lagere die Öle sorgfältig.

  • Aloe Vera gilt als die Königin der Heilpflanzen. Sie ist bereits seit dem Altertum als Schönheitsmittel bekannt. Echte Aloe steckt voller Vitamine, Aminosäuren und Mineralien. Damit wirkt Aloe Vera nicht nur heilend, sondern kann auch Fältchen bekämpfen.

  • Schüssler Salze bzw. ihre Salben versorgen deine Haut optimal. Sie sind sehr reichhaltig und können dir insbesondere im Winter helfen, deine Haut gut zu pflegen. Mein Tipp: Kleine Mengen der Salben Nr. 11 Silicea D4 und Nr. 1 Calcium fluratum D4 mischen und dünn auf die Gesichtshaut auftragen. Über Nacht machen sie auch deine Hände weich und geschmeidig.

Vermeide intensives sonnenbaden und spare dir das Geld für´s Solarium. UVA-Strahlung sorgt nämlich für die Bildung von freien Radikalen direkt in der Lederhaut. Deine Haut wird unwiderruflich geschädigt: sie erschlafft und sieht faltig aus, Altersflecken entstehen. Von dem Risiko an Hautkrebs zu erkranken mal ganz zu schweigen.

Hör auf zu rauchen- sofern du es noch tust. Nikotin ist nicht nur für deine Haut reines Gift.

Dein Körper braucht besonders viel Wasser, um Alkohol abzubauen – das fördert eine trockene Haut.

Stress fördert Falten, sorgt für Augenringe und kann Pickel begünstigen. Was bisher nur vermutet wurde, haben Forscher in Cleveland in einer Zwillingsstudie nun bewiesen.

Lass die Finger weg von Crash Diäten. Deine Haut leiert  aus, wenn der YoYo Effekt zu oft zuschlägt. Außerdem nimmst du ziemlich sicher zu wenig Nährstoffe zu dir, während so einer Diät. Deine Haut wird schlaff und müde.

Fazit

Deine Haut ist ein Multitalent und dankt es dir, wenn du sie gut versorgst. Einen ungesunden Lebensstil gepaart  mit ungesunder Ernährung wirst du ab 40 aber deutlich zu sehen bekommen. 

Aussehen wie 20 wirst du auch mit der besten Pflege nicht mehr. Aber warum solltest du auch? Dein Gesicht lebt und kleine Lach- und Lebensfältchen können durchaus attraktiv sein. Glattgebügelt hingegen eher nicht.  

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Vitamin- und Mineralstoffmangel

Die Eierstöcke produzieren Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron. Die Funktion der Eierstöcke wird durch viele Faktoren beeinflusst – auch durch die Ernährung. 

Wenn du dich ausgewogene ernährst –  mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln – kannst du  den Alterungsprozess möglichst lange hinauszögern. Automatisch hilfst du deinem Körper dabei, schneller wieder zu einer Hormonbalance zu finden.

Zudem helfen dir Vitamine und Mineralstoffe dabei, die Geschlechtshormone und andere Botenstoffe zu regulieren. Der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen kann dir daher helfen, Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern. Auch die Gefahr für Osteoporose kann reduziert werden.

Östrogenmangel

Bei einem Östrogenmangel ist der Östrogenspiegel in deinem Körper auf ein (zu) niedriges Niveau abgefallen.

Östrogen ist dabei nicht etwa ein einzelnes Hormon. Es handelt sich um den gebräuchlichen Überbegriff für verschiedene Hormone: Die wichtigsten sind Estriol, Estradiol und Estron.

Ein Östrogenmangel ist im Verlauf der Wechseljahre eine typische Erscheinung. Denn nachdem zunächst die Produktion von Progesteron nachlässt, geschieht dies später auch mit Östrogen.

Viele typische Beschwerden, insbesondere Hitzewallungen, werden mit einem Östrogenmangel in Verbindung gebracht.

Die Brücke

Beckenbodenübung Brücke

Leg dich in Rückenlage flach auf den Boden und winkel die Beine leicht an. Die Füße stehen fest auf dem Fußboden und die Arme ruhen neben deinem Oberkörper.

Nun heb dein Becken an, so dass nur noch die Füße, Arme und Schultern den Boden berühren  (s. Abbildung).

Während dieser Position spannst du deinen Beckenboden mit der Ausatmung für etwa 5 Sekunden an. Danach entspannst du die Muskulatur mit der Einatmung. für 10 Sekunden. Atme gleichmäßig weiter für einige Sekunden und spanne dann wieder mit der Ausatmung an. Du bleibst die ganze Zeit in der Brücke. Machen diese Übung  etwa 5 – 10 Minuten.

Diese Übung ist nicht nur effektiv für den Beckenboden, sondern stärkt zusätzlich die Po-Muskulatur.

Der Buckel

Beckenbodenübung Buckel 2

Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand. Dabei sind  die Hände sind schulterbreit aufgestellt. Die Handgelenke bilden mit den Schultergelenken eine Linie.

Die Knie ruhen unter deinen Hüftgelenken und die Füße liegen locker auf dem Boden.

Bei der nächsten Einatmung machst du ein leichtes Hohlkreuz. 

Beckenbodenübung Buckel

Bei der Ausatmung machst du einen „Katzenbuckel“ und spannst den Beckenboden kräftig an.

Wiederhole diese Übung einige Male mit der Atmung. Mache dann eine  Minute Pause.

Mache mindestens 4 Durchgänge.

Die Diagonale

Beckenbodenübung Diagonale

Ausgangsposition ist auch hier der Vierfüßler-stand.

Atme ruhig und gleichmäßig. 

Bei der nächsten Ausatmung spannst du deinen Beckenboden an und hebst gleichzeitig den rechten Arm und das linke Bein ausgestreckt an.

Mit der Einatmung senkst du Arm und Bein wieder in die Ausgangs-position.

Wiederhole diese Übung 10x. Dann wechsel die Seite. Versuche mit beiden Seiten 3 Durchgänge zu schaffen. Mache zwischen den Durchgängen eine kurze Pause.