Anne: Genau danach habe ich gesucht

Anne hat schon morgens Gemüse gegessen und auf Fertigprodukte aller Art verzichtet. Trotzdem hatte sie kein entspanntes Verhältnis zum Essen und einige hormonelle Beschwerden.
Anne: genau danach habe ich gesucht

Ein Interview, das dir Mut machen soll: Anne (35) hat es geschafft und du kannst es auch schaffen

Liebe Anne, danke dass du mir ein paar Fragen beantwortest. Dein Weg ist für viele Leserinnen, die sich mit ähnlichen Problemen rumplagen, sicher sehr interessant.

Erzähl mal, warum hast du mich vor ein paar Wochen angeschrieben, um ein Erstgespräch zu vereinbaren? Wie war deine Situation damals?

Hm – ich versuche mal einen langen Weg kurz zu fassen ;).

Eine „Baustelle“ war, dass ich schon sehr lange Spannungskopfschmerzen und Migräne habe. Von Ärzten habe ich gehört, dass „man da nichts machen kann, außer Schmerzmittel nehmen“. Manche Orthopäden haben mir Physiotherapie verschrieben, die oft geholfen hat, aber dauerhaft hat sich nicht viel verändert. Ich bin da einfach nicht weitergekommen. Ich wusste, dass die Ernährung einen Einfluss haben kann, aber auch eine Ernährungsberatung hat mich nicht weitergebracht.

Ein anderer „Schmerzpunkt“ war meine Periode und die Woche vor meiner Periode. Seit meiner Jugend hatte ich sehr starke Regelschmerzen und PMS. Auch hierbei haben mir meine Gynäkologen immer wieder gesagt, dass man da nichts machen kann. Ich habe Schmerzmittel bekommen, musste mich immer wieder krankmelden und hatte Angst vor meiner Periode. Ich habe immer wieder beobachtet, dass sich Dinge im Laufe meines Zyklus verändern wie z.B. das Bedürfnis Freunde zu treffen, meine Energie beim Sport oder der Appetit. Darüber wollte ich gerne mehr wissen und habe nur schwer Material gefunden.

Mit meinem Gewicht bin ich auch seit einigen Jahren unzufrieden. Oft war ich aufgebläht und hatte Bauchschmerzen. Ich habe mich so „voll“ gefühlt, als würde zu viel in meinem Körper lagern und habe das nicht wegbekommen.

Zu alledem kam, dass ich die letzten Jahre sehr viel Stress und Kummer hatte, sowohl bei der Arbeit, als auch im Privaten. Der Stress wurde zwar geringer, aber meine Energie kam nicht zurück. Ich war jeden Tag erschöpft und hatte kaum Energie für Aktivitäten außerhalb der Arbeit.

Leider (er)geht es da vielen Frauen ähnlich wie dir.

Was war dann letztendlich der entscheidende Grund, dass du dich für das Coaching entschieden hast?

Mir wurde irgendwann bewusst, dass das alles eine Ursache haben muss, mir die Ärzte auf der Suche aber nicht weiterhelfen können, da ich „gesund“ bin und mich aber nicht so gefühlt habe. Vor allem haben sie meine Lebensqualität gemindert. Ich habe mich nicht wohl gefühlt und war deswegen oftmals unglücklich, genervt und habe mich zurückgezogen.

Dann kam eins zum anderen. Beim „Stöbern im Internet“ habe ich gelesen, dass Regelschmerzen nicht normal sind und man sich damit nicht abfinden soll. Das hat Energien bei mir freigesetzt. Ich habe angefangen zu recherchieren und zwei Büchern zu den Themen weiblicher Zyklus und die Wichtigkeit, der Einfluss der Hormone auf unser Leben gefunden. Ich fand die Bücher spannend und bin gleichzeitig an meine Grenzen gekommen, da ich überhaupt nicht wusste wie ich das alles umsetzen kann. Mein Wunsch war alles was ich wusste in einem zu vereinen – Körper und Geist zu berücksichtigen und nicht das eine getrennt vom anderen zu betrachten. Gleichzeitig wollte ich etwas „Bodenständiges“ und wissenschaftlich gut begründetes. 

So bin ich auf einen Blogeintrag von dir gestoßen, habe mich dann auf deiner Homepage umgeschaut und schnell gespürt, dass du genau das machst – Körper und Geist als zusammenhängende Einheit betrachten und dich dabei auf wissenschaftliche Quellen berufst. Ich hatte den Eindruck, dass du all das worüber ich gelesen habe zusammenbringst. Genau danach habe ich gesucht.

Als du mir damals geschrieben hast: “ Das, was du anbietest, danach habe ich schon lange gesucht“, war ich wirklich sehr berührt. Die Umsetzung ist dann ja aber manchmal etwas anders:

Wie waren dann die 8 Wochen für dich? Es war ja nicht immer leicht, obwohl du alles wirklich großartig umgesetzt hast.

Stimmt – ich war sehr motiviert und fand die 8 Wochen super. Ich habe so viel Unterschiedliches über mich selbst gelernt: Über Ernährung und wie ich sie gestalten kann, sodass ich satt und zufrieden bin, über meine Stressoren und wie ich damit umgehen kann, über Nahrungsergänzungsmittel und wieso sie gerade in stressigen Zeiten so wichtig sind, über meine Symptome und wieso alles mit allem zusammenhängt. Ich habe gelernt mich selbst als Einheit zu betrachten und meinen Körper mehr zu schätzen.

Äußere Hürden gab es für mich nur Kleine. Ich habe abends versucht langsamer zu machen. Das ist mir nicht immer leichtgefallen, aber der positive Effekt war so groß, dass ich mich schnell daran gewöhnen wollte. 

Ich habe meinen Essensrhythmus etwas umgestellt und vor allem das Zwischendurch essen weggelassen. Das war eine Umgewöhnung, die aber gut ging, da ich an den Mahlzeiten mehr gegessen habe. Das war auch die größte innere Hürde – zu lernen, dass ich mehr essen darf und so richtig satt werden darf. Da habe ich gemerkt, dass mir einige meiner inneren Überzeugungen (nicht zu viel essen, sonst werde ich noch dicker) im Weg standen.

Und was ich bei alledem erleichternd fand: Ich durfte und darf auch mal 5 gerade sein lassen. Es muss nicht jeden Tag alles perfekt laufen. Es war schön zu wissen, dass du es genauso siehst und du mir bei allem Ideen angeboten hast. Ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck, dass ich das jetzt machen MUSS.

Ja, das ist mir besonders wichtig. Der Alltag läuft nicht immer 100%. Und mehr Druck ist meistens das Letzte, was die Frauen, mit denen ich arbeite, brauchen. Davon haben sie schon genug.

Deshalb ist auch eine Frage, die ich immer gestellt bekomme: Wie gut lässt sich das Programm in den Alltag integrieren und wie aufwendig ist die veränderte Ernährung? Wie hast du das empfunden und wie haben dir die Rezepte gefallen?

Da jeder Alltag unterschiedlich ist, will ich nur für meinen sprechen. In meinem Alltag (90% Stelle, kein Schichtdienst) ließ sich das Programm sehr gut integrieren. Die Routinen morgens und abends haben sich etwas verändert, aber wie schon gesagt: Es lohnt sich!

Für das Material und die Denkanstöße, die ich wöchentlich von dir bekommen habe, habe ich mir immer mal wieder Zeit genommen. Dadurch hat sich eine schöne Zeit-für-mich-Routine entwickelt.

Da ich vor dem Programm schon sehr viel selbst gekocht habe, hat sich diesbezüglich wenig verändert. Die Rezepte sind vielseitig, lecker, zum satt werden, gelingen gut und es war ein echter Luxus, dass sie auf mich zugeschnitten waren. Das findet sich in keinem Buch. Vorab hatte ich etwas Sorge, dass ich in den 8 Wochen viel weglassen muss und es kompliziert wird, wenn ich mal eingeladen bin. Das war überhaupt nicht so!

Heute weiß ich viel mehr über den Einfluss der Ernährung und was mir persönlich guttut. Die Rezepte werde ich auch weiterhin kochen. Durch Tipps wie ich gut vorbereiten kann, habe ich mir oft einen Nachmittag Zeit genommen und sehr viel für die Woche vorbereitet, sodass es dann schneller geht. Das ist eine tolle Erleichterung und ich denke, dass da jede ihren Rhythmus finden kann.

Mit „Meal Prep“ lässt sich definitiv im Alltag Zeit sparen. Es ist schön, dass das für dich zu einer hilfreichen Routine geworden ist.

Wie hat sich für dich die Betreuung während der Zeit angefühlt? War es dir zu viel oder zu wenig? Sind noch Fragen offen für dich.

Ich habe mich schon beim Erstgespräch am Telefon wohl und in kompetenten Händen gefühlt. Du hast ein paar Dinge gesagt, die gepasst haben und bei denen ich dachte „darüber will ich mehr wissen“. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass du keine standardmäßigen Antworten gibst. Dieser Eindruck hat sich durch die gesamte Zeit gezogen. Von den Rezepten über die Nahrungsergänzungsmittel und andere Themen – ich hatte nie den Eindruck, dass du ein Programm abspulst.

Du hast immer zeitnah, ausführlich und individuell auf meine Fragen geantwortet. Einmal in der Woche hast du durch den Feedback-Bogen nachgefragt wie es mir geht und dich ansonsten nicht aufgedrängt.

Dein Versprechen zu Beginn war, dass am Ende keine Frage offenbleibt. So ist es. Vielen Dank für deine wertschätzende Begleitung.

Von Herzen gern! Es ist mir wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände jeder Frau zu berücksichtigen. Aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Lage und weil auch ein Austausch in einer Gruppe sehr wertvoll sein kann, möchte ich mich nächstes Jahr auch mal an ein Gruppen-Coaching wagen. Aber das ist Zukunftsmusik :-).

Bei dir ist die intensive Zeit des Coachings ist nun vorbei. Wie fühlst du dich heute im Vergleich zu früher? Hast du Neues gelernt und kannst es auch jetzt noch im Alltag umsetzen? Würdest du dich – im Nachhinein betrachtet – wieder dafür entscheiden?

Ja. Ich würde mich immer wieder für das Programm entscheiden. Also wenn es mal einen „Auffrischungskurs“ gibt, dann bin ich dabei :).
Mir geht’s heute viel besser als noch vor 8 Wochen. Das überrascht mich selbst. Ich habe insgesamt mehr Energie und merke, dass mein Grundlevel an Stress nicht mehr so stark ist. Ich merke einen Unterschied zu meinem Stresslevel davor und spüre, dass ich mehr innere Ruhe habe. Das Schönste ist, dass mich meine Periode nicht mehr ängstigt, denn ich habe kaum noch Schmerzen: Ich muss mich weder krankmelden, noch brauche ich Schmerzmittel! Das ist eine tolle Verbesserung.


Natürlich ist nicht alles schlagartig anders. Ich habe tageweise immer noch Kopfschmerzen, bin erschöpft oder aufgebläht; die PMS ist schwächer, aber nicht weg und auch alle anderen „Baustellen“ sind nicht über Nacht verschwunden. Da hat es mir sehr geholfen so viel über Stress zu lernen und zu wissen was er im Körper anrichtet. Du hast mal gesagt, dass mein Körper lernen muss, dass ich es mit der Entspannung ernst meine und das braucht Zeit.

Ich gebe zu, dass ich mich immer wieder an einige Dinge (Pausen machen, genug essen usw.) erinnern muss. Die Routine muss sich noch einspielen und es läuft ja auch nicht jeden Tag alles gleich. Ich bin zuversichtlich, dass ich das was mir guttut auch dauerhaft integrieren kann.

Das Wichtigste dabei ist, dass ich endlich den Eindruck habe, dass alles ein Bild ergibt und ich auf einem Weg bin, den ich dauerhaft gehen möchte.

Danke Anne, dass du die Leserinnen an deinem Erfolg teilhaben lässt.

Sehr gerne. 

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