Abnehmen ab 40: Warum es dir deine Hormone so schwer machen und was du dagegen tun kannst

Abnehmen ab 40 fühlt sich für viele Frauen an wie eine unlösbare Aufgabe. Die Lieblingsjeans kneift, der Blick in den Spiegel frustriert – und nichts scheint mehr zu helfen. Die gute Nachricht: Es liegt nicht an dir. Nicht an mangelnder Disziplin. Nicht daran, dass du „alles falsch“ machst. Denn ab 40 verändert sich mehr in deinem Hormonsystem, als du vielleicht ahnst – und genau das beeinflusst jetzt auch dein Gewicht auf völlig neue Weise. In diesem Artikel zeige ich dir, welche Hormone das Abnehmen ab 40 so schwer machen – und welche konkreten Schritte du ab morgen umsetzen kannst, um deinem Körper das Abnehmen zu erleichtern. Kein Diätstress, kein Kalorienzählen – sondern kleine, wirksame Impulse, die wirklich etwas verändern können.
Strahlende Frau hält eine goldene 40 – Symbolbild für Abnehmen und Wohlfühlen ab 40

Abnehmen ab 40 – oder: warum es plötzlich schwerer wird

Abnehmen ab 40 ist für viele Frauen ein wirklich frustrierendes Unterfangen.
Denn plötzlich scheint nichts mehr zu funktionieren:
Was früher geholfen hat – Punkte oder Kalorien zählen, Diäten, mehr Bewegung – bleibt wirkungslos.

Ich kann dich beruhigen:
Es liegt nicht an dir.
Nicht an fehlender Disziplin. Nicht daran, dass du „alles falsch machst“.

Sondern daran, dass sich die Bedingungen in deinem Körper verändern –
schon ab etwa 30, mit Beginn der hormonellen Umstellung.

📎 Hier kannst du mehr über den Beginn und Verlauf der Wechseljahre lesen

Diese Veränderungen passieren schleichend, aber sie wirken sich auf fast alles aus:
wie du schläfst, wie viel Energie du hast, wie dein Körper auf Stress reagiert –
und wie leicht oder schwer du Gewicht verlierst.

Besonders auffällig: Das Bauchfett wird mehr – und es lässt sich kaum noch reduzieren.
Es scheint wie festgeklebt – selbst wenn du längst bewusster isst und dich regelmäßig bewegst.

Was besonders gemien ist: Bauchfett – insbesondere das sogenannte viszerale Fett – ist besonders hartnäckig.
Und mehr als nur ein ästhetisches Thema.

Denn viszerales Fett ist stoffwechselaktiv –
und das bedeutet:

  • Es kann Entzündungen fördern
  • den Blutzucker negativ beeinflussen
  • und die Fettverbrennung zusätzlich ausbremsen

Genau deshalb ist der sogenannte Hormonbauch ein wichtiges Signal deines Körpers – nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich.

Im nächsten Schritt schauen wir uns an, welche hormonellen Auslöser genau dahinterstecken. Und wie du sie gezielt beeinflussen kannst.

Welche Hormone Abnehmen ab 40 wirklich beeinflussen

Als Expertin für den Hormonbauch weiß ich: Kalorien sind selten das Problem.
Über 80 % der Frauen, mit denen ich arbeite, ernähren sich nicht überkalorisch.
Und trotzdem nehmen sie zu – oder nehmen nicht mehr ab.

Der Grund liegt also nicht in der Kalorienbilanz, sondern daran, dass sich das gesamte Hormonsystem verändert hat.

In den Wechseljahren denken wir meist zuerst an Progesteron und Östrogen.
Aber gerade beim Thema Gewicht bekommen auch andere Hormone mehr Einfluss.

Welche das sind – und wie sie das Abnehmen ab 40 erschweren oder erleichtern können – schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Insulin – warum es Abnehmen ab 40 so stark beeinflusst

In den Wechseljahren reagieren wir insgesamt deutlich empfindlicher auf Kohlenhydrate.
Was das bedeutet? Nicht nur Zucker oder Süßigkeiten lassen den Blutzucker steigen –
sondern auch eine ganz normale Portion Pasta, ein belegtes Brötchen oder dein Porridge am Morgen.

Der Blutzucker steigt stärker und schneller als früher (Studie PubMed).
Um ihn wieder zu senken, braucht der Körper Insulin: Insulin ist das einzige Hormon, das Zucker aus dem Blut transportieren kann.

Das heißt:
Es kommt schneller, häufiger und in größeren Mengen zum Einsatz.
Und genau das wirkt sich nicht nur auf dein Energielevel (Energietiefs, Müdigkeitslöcher),
sondern auch auf deine Figur aus.

📎 Mehr zum Thema Insulinresistenz in den Wechseljahren  und 4 Tipps, die helfen 

Was passiert – und warum Abnehmen ab 40 schwerer wird

  • Du reagierst empfindlicher auf Kohlenhydrate aller Art.
    Dadurch wird mehr Insulin ausgeschüttet. Und Insulin stoppt die Fettverbrennung. Sobald also Insulin im Blut ist, kann dein Körper kein Fett abbauen.
  • Dein Blutzucker fährt schneller Achterbahn.
    Höhere Insulinspiegel – gefolgt von einem schnellen Abfall.
    Das sorgt für Heißhunger, Cravings und mehr „Ich brauche jetzt sofort etwas!“-Momente.
  • Fett landet leichter am Bauch.
    Insulin speichert Energie bevorzugt in der Körpermitte – Bauchfett wird ab 40 hartnäckiger.

Und was jetzt wichtiger wird:
Nicht nur Kohlenhydrate treiben deinen Blutzucker hoch.
Auch Stress kann ihn steigen lassen – ganz ohne, dass du etwas gegessen hast.

Genau das schauen wir uns jetzt an.

Stress – der Turbo für Bauchfett und Gewichtszunahme

Immer wenn du unter Stress oder Anspannung stehst, wird Cortisol ausgeschüttet – dein Stresshormon.
Es sorgt dafür, dass dein Körper für Kampf oder Flucht bereit ist. Eigentlich eine sinnvolle Reaktion.

In den Wechseljahren reagieren wir jedoch deutlich empfindlicher auf Stress, weil wichtige Gegenspieler-Hormone wie Progesteron und DHEA sinken.
Und genau das macht Abnehmen ab 40 schwerer.

📎 Mehr zum Thema Stressbauch findest du hier 

Was passiert – und warum Abnehmen ab 40 schwerer wird

  • Cortisol erhöht deinen Blutzucker.
    Dein Körper stellt Energie bereit – als müsstest du gleich losrennen. Auch wenn du gerade am Schreibtisch sitzt. Danach kommt Insulin ins Spiel, um den Zucker zu senken. Effekt: Fettverbrennung stoppt.
  • Du lagerst leichter Bauchfett ein.
    Cortisol speichert Fett bevorzugt am Bauch. Gerade Dauerstress verstärkt diesen Effekt massiv.
  • Du bekommst schneller Lust auf etwas Süßes.
    Stress triggert Trost-, Belohnungs- und „Ich brauche etwas zum Runterkommen“-Cravings, wie diese Studie zeigt.
  • Du schläfst schlechter.
    Dauerstress hält dich wach oder lässt dich unruhiger schlafen.
    Und schlechter Schlaf sorgt am nächsten Tag automatisch für mehr Hunger.
  • Dein Nährstoffverbrauch steigt.
    Magnesium, B-Vitamine und Co. werden stärker verbraucht.
    Sinkende Nährstoffe → langsamerer Stoffwechsel → zusätzlicher Bremsklotz beim Abnehmen ab 40.

Aber auch Progesteron und Östrogen haben ein Wort mitzureden, wenn es um das Thema Gewicht in den Wechseljahren geht.

Progesteron und Abnehmen ab 40 – was der sinkende Spiegel auslöst

Progesteron ist das erste Hormon, das bereits Mitte bis Ende 30 langsam, aber stetig abnimmt.
Das merkst du nicht von heute auf morgen – aber die Veränderungen summieren sich.
Und sie wirken sich direkt auf deine Stimmung, deinen Schlaf und eben auch auf dein Gewicht aus.

📎 Mehr zum Thema Progesteronmangel natürlich behandeln

Was sich verändert – und warum Abnehmen ab 40 schwerer wird

  • Du lagerst leichter Wasser ein.
    Progesteron wirkt entwässernd. Sinkt der Spiegel, fühlst du dich schneller aufgebläht – vor allem am Bauch.
  • Du bist schneller gestresst.
    Progesteron ist dein Wohlfühl- und Ruhehormon und wirkt als Stresspuffer.
    Fehlt dieser Puffer, reagierst du schneller gestresst, gereizt oder nervös.
    Und wie du weißt: Stress ist ein Turbo für Gewichtszunahme.
  • Es fällt dir schwerer, Muskeln zu erhalten.
    Mit sinkendem Progesteron baut dein Körper schneller Muskulatur ab.
    Weniger Muskeln = geringerer Energieverbrauch → dein Grundumsatz sinkt.
  • Du schläfst unruhiger.
    Einschlafen fällt schwerer, du wirst nachts häufiger wach, der Schlaf wird leichter.
    Das führt automatisch dazu, dass du am nächsten Tag mehr Hunger hast und nicht so schnell satt wirst.

Progesteron arbeitet nie allein – es steht immer in direktem Verhältnis zu Östrogen.
Wenn Progesteron sinkt und Östrogen noch stabil bleibt, kann die Balance kippen.
Und genau das schauen wir uns jetzt an.

Warum eine Östrogendominanz Abnehmen ab 40 erschwert

Östrogen bleibt in den Wechseljahren länger stabil oder sinkt langsamer als Progesteron.
Dadurch kann das Verhältnis zwischen beiden Hormonen aus dem Gleichgewicht geraten. Und genau dieses Ungleichgewicht- relative Östrogendominanz genannt –  wirkt sich sehr deutlich auf deine Figur aus.

📎 Mehr dazu, was du gegen eine Östrogendominanz tun kannst, findest du hier

Was sich verändert – und warum Abnehmen ab 40 schwerer wird

  • Die Fettverteilung verschiebt sich – mehr Richtung Bauch.
    Bei einer Östrogendominanz speichert dein Körper Fett bevorzugt in der Körpermitte. Nahezu unabhängig davon, ob du „gut“ isst, legst du schneller am Bauch zu.
  • Bauchfett verstärkt die Östrogendominanz weiter.
    Gerade Bauchfett ist hormonell aktiv und kann selbst Östrogene produzieren.
    Das heißt: Mehr Bauchfett → mehr Östrogenwirkung → noch mehr Bauchfett.
    Ein Kreislauf, der vielen Frauen ab 40 zu schaffen macht.
  • Heißhunger nimmt zu.
    Bei einer Östrogendominanz kommt es schneller zu Blutzucker-Achterbahnen.
    Die Lust auf Süßes, Snacks oder schnelle Energie steigt deutlich.
  • Dein Stresslevel bleibt länger hoch.
    Sinkende Progesteronspeicher und dominante Östrogenwirkung können die Stressreaktion verlängern. Du kommst schlechter „runter“, und auch das erschwert Abnehmen ab 40.
Vier Frauen über 40 zeigen lachend und motiviert nach vorn – Abnehmen ab 40 mit kleinen, alltagstauglichen Veränderungen

5 hormonfreundlichen Mini-Hebel für Abnehmen ab 40

Du hast gesehen, warum Kalorien heute nur noch eine Nebenrolle spielen –
und warum deine Hormone bestimmen, wie leicht oder schwer dir Abnehmen ab 40 fällt.

Die gute Nachricht:
Du bist dem nicht hilflos ausgeliefert. Im Gegenteil.
Gerade jetzt hast du mehr Einflussmöglichkeiten als je zuvor – wenn du weißt, wo du ansetzen kannst.

Denn dein Körper braucht heute nicht mehr Härte, sondern neue Impulse.
Impulse, die ihn entlasten statt stressen. Und die ihm zeigen:
„Ich verstehe, was du brauchst.“

1. Fünf Minuten Kraft – statt 30 Minuten Cardio

Warum das hilft:
In den Wechseljahren baut dein Körper Muskulatur schneller ab – und genau die ist entscheidend für deinen Energieverbrauch.
Ausdauertraining hilft zwar deinem Herz – aber gegen hormonell bedingtes Bauchfett wirkt gezielter Kraftaufbau deutlich effektiver.
Gleichzeitig schützt Krafttraining deine Knochen und dämpft Stresshormone wie Cortisol.

💡 Probier das:
1–2x täglich fünf Minuten einfache Übungen reichen für den Anfang:
Kniebeugen, Ausfallschritte, Wandliegestütze – ganz ohne Equipment.

Was bringt’s dir?
→ Du verbrennst mehr Energie – auch im Sitzen
→ Du wirkst dem Muskelabbau entgegen
→ Du unterstützt deinen Hormonhaushalt ohne Überforderung

2. Ein Esslöffel Leinsamen – täglich

Warum das hilft:
Leinsamen liefern nicht nur wertvolle Ballaststoffe, sondern helfen auch beim Abbau von überschüssigem Östrogen – ein häufiger Auslöser für Gewichtszunahme am Bauch.
Außerdem stabilisieren sie den Blutzucker und unterstützen deine Verdauung.

💡 Probier das:
1 EL geschrotete Leinsamen z. B. in deinen Joghurt, in die Suppe oder ins Frühstück rühren.
Wichtig: Trink ein Glas Wasser dazu – sonst bleiben sie wirkungslos.

Was bringt’s dir?
→ Sanfte Sättigung ohne Kalorienzählen
→ Hormonabbau auf natürlichem Weg
→ Weniger Blähungen, bessere Verdauung

3. Geh 30 Minuten früher ins Bett

Warum das hilft:
Die Fettverbrennung im Schlaf passiert vor allem in der Tiefschlafphase – und die liegt in den ersten Stunden nach dem Einschlafen.
Wenn du ständig zu spät ins Bett gehst, verpasst dein Körper genau diesen hormonellen „Fettverbrennungs-Modus“.

💡 Probier das:
Teste eine Woche lang, ob 30 Minuten früher schlafen für dich machbar ist –
und ob du dich morgens erholter fühlst.
Magnesium am Abend oder ein kleiner Einschlaf-Ritual-Tee kann zusätzlich helfen.

Was bringt’s dir?
→ Bessere Schlafqualität = mehr Regeneration
→ Weniger Cortisol = weniger Bauchfett
→ Höheres Energielevel am nächsten Tag

4. Frühstücke stressfreundlich – statt zu fasten

Warum das hilft:
Wenn du morgens lange nichts isst, bleibt dein Cortisolspiegel (das wichtigste Stresshormon) länger erhöht.
Das kann die Fettverbrennung blockieren und dich anfälliger für Heißhunger machen – gerade abends.

💡 Probier das:
Iss innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen etwas Kleines: ein hartgekochtes Ei, ein paar Nüsse oder 1 TL Mandelmus auf einem Cracker reichen völlig.

Was bringt’s dir?
→ Dein Nervensystem bekommt Entwarnung: „Ich bin versorgt.“
→ Dein Blutzucker startet ruhiger – keine Achterbahn
→ Dein Körper kann leichter loslassen – statt zu bunkern

5. Cravings verstehen – statt dich dafür verurteilen

Warum das hilft:
Viele Abend-Gelüste sind kein Zeichen von Schwäche – sondern ein Hinweis, dass dein Körper heute zu kurz gekommen ist.
Zu wenig Energie, zu viel Stress oder ein zu niedriger Blutzucker?
Dann meldet er sich – oft lautstark – mit dem Wunsch nach „Belohnung“.

💡 Probier das:
Mach dir am Abend eine kurze ehrliche Notiz:
• Habe ich heute genug gegessen?
• Habe ich Pausen gemacht – oder nur funktioniert?
• War ich nett zu mir – oder nur streng?

Was bringt’s dir?
→ Du verstehst deine Muster – statt dich dafür zu schämen
→ Du nimmst dich ernst – statt dich zurückzuhalten
→ Du fängst an, echte Bedürfnisse von Gewohnheiten zu unterscheiden

Diese fünf Schritte sind kein vollständiger Plan –
aber ein Anfang, um mit kleinen Veränderungen erste spürbare Effekte zu erleben.

Schauen wir uns an, welche unterschätzen Faktoren, deinen Stoffwechsel zusätzlich unterstützen. 

Diese Nährstoffe unterstützen dich beim Abnehmen ab 40

Abnehmen ab 40 funktioniert nicht mehr nach den alten Regeln.
Wenn dein Körper empfindlicher auf Stress, Schlafmangel oder Hormonverschiebungen reagiert, braucht es oft mehr als „einfach weniger essen“.

Einige Nährstoffe wirken dabei im Hintergrund wie stille Unterstützer – sie beeinflussen, wie gut du schläfst, mit Stress umgehst oder Energie aus deiner Ernährung ziehst.
Gerade in dieser Lebensphase können sie helfen, deinen Stoffwechsel und deinen Hormonhaushalt gezielt zu entlasten – ohne Diätstress oder unnötige Einschränkungen.

Ich befinde mich aktuell in der Ausbildung zur Mikronährstoffberaterin und kombiniere dieses Wissen mit meiner praktischen Erfahrung.
Die Empfehlungen, die du hier findest, wähle ich mit großer Sorgfalt – weil ich weiß, wie sehr Qualität, Dosierung und Alltagstauglichkeit den Unterschied machen können.

📝 Wenn du dir die wichtigsten Infos merken möchtest – inklusive Produkttipps, Einnahmezeiten und Blutwertempfehlungen – hol dir hier meinen kostenlosen Mini-Supplement-Guide:
Guide hier kostenlos runterladen

1. Magnesium – innere Ruhe für Stoffwechsel, Schlaf und Nerven

Was viele nicht wissen:
Gerade beim Abnehmen ab 40 kann ein Magnesiummangel unbemerkt zum Bremsklotz werden.
Denn Stress, schlechter Schlaf oder hormonelle Veränderungen steigern den Bedarf – und viele Frauen nehmen zu wenig über die Ernährung auf.

💡 Wie es dich konkret unterstützt:

  • Fördert einen ruhigen Schlaf (wichtig für Fettverbrennung in der Tiefschlafphase)
  • Reguliert den Blutzucker
  • Reduziert Cortisol (→ weniger Bauchfett)
  • Unterstützt die Muskulatur bei Erhalt und Regeneration

Guter Einstieg:
Ein Kombi-Präparat mit verschiedenen Magnesiumformen (z. B. Glycinat, Malat) am Abend.

📎 Mehr über die Vorteile in meinem Magnesium-Komplett-Guide

2. Omega-3 – Entzündungen reduzieren & die Fettverbrennung fördern

Was viele unterschätzen:
Omega-3-Fettsäuren zählen zu den wichtigsten Entzündungsregulatoren im Körper – und gerade ab 40 ist das beim Abnehmen entscheidend.
Stille Entzündungen, Stimmungsschwankungen oder Blutzuckerschwankungen hängen oft direkt mit einem Mangel zusammen.

💡 Wie es dich konkret unterstützt:

  • Dämpft stille Entzündungen
  • Unterstützt die Hormonbalance
  • Stabilisiert Blutzucker und Stimmung
  • Fördert die Fettverbrennung und reduziert Stressresistenz

Bei postmenopausalen Frauen mit metabolischem Syndrom konnte eine Omega‑3-Supplementierung in Kombination mit Ernährungsanpassungen verschiedene Stoffwechsel- und Entzündungsmarker deutlich verbessern (Studie PubMed).

Guter Einstieg:
1 EL Fischöl oder 1 TL Algenöl täglich – ideal morgens oder zur Hauptmahlzeit.

📎 Mehr zu den Vorteilen von Omega-3 in den Wechseljahren findest du hier

3. Vitamin D – hormonelle Balance & Energie für den Alltag

Was viele übersehen:
Vitamin D ist viel mehr als ein Immunvitamin.
Es wirkt direkt auf den Hormonhaushalt, beeinflusst Appetit, Stimmung und Energie – und wird deshalb beim Abnehmen ab 40 oft unterschätzt.

💡 Wie es dich konkret unterstützt:

  • Stärkt das Immunsystem & senkt Entzündungen
  • Stabilisiert Stimmung & Energielevel
  • Fördert die Insulinsensitivität
  • Trägt zur Hormonbalance bei

Guter Einstieg:
Vitamin D3 + K2 als Tropfen – individuell dosieren, am besten nach einem Vollbluttest.

📎Mehr über die Vorteile in meinem Vitamin-D-Guide 

Hol dir hier meinen kostenlosen Supplement-Guide

Wenn du dir die Empfehlungen in Ruhe anschauen willst –inklusive Produkttipps, Rabattcodes und Infos zu sinnvollen Bluttests (z. B. für Magnesium oder Vitamin D).

Dann hol dir hier meinen kompakten Mini-Supplement-Guide für Frauen ab 40 – kostenlos & mit Herz erstellt: Guide hier kostenlos runterladen

Ältere Frau macht Yoga im Park – symbolisch für innere Ruhe, Stressabbau und hormonfreundliches Abnehmen ab 40

Diese 3 Fehler machen das Abnehmen ab 40 unnötig schwer

Abnehmen ab 40 ist kein reines Kalorienspiel mehr.
Wenn dein Körper anders reagiert als früher, lohnt sich ein genauer Blick:
Denn viele Frauen übersehen typische Stolperfallen – obwohl sie sich gesund ernähren und aktiv sind.

Diese drei Fehler begegnen mir in der Praxis am häufigsten:

Fehler 1: Die Schilddrüse nicht regelmäßig mitchecken

Gerade ab 40 kann die Schilddrüse aus dem Takt geraten – besonders in der hormonellen Umstellungsphase, wie auch diese Studie zeigt.
Ein träger Stoffwechsel, ständige Müdigkeit, Frieren oder Gewichtszunahme können erste Hinweise sein.
Viele Frauen ahnen nicht, dass ihre Schilddrüse mit dem Hormonchaos der Wechseljahre zu kämpfen hat.

Wichtig: Lass deine Schilddrüse regelmäßig testen – am besten alle 1–2 Jahre während der Wechseljahre.
Achte darauf, dass neben dem TSH-Wert auch fT3, fT4 und ggf. die Antikörper (TPO, TG-AK) mitgemessen werden.

Mehr dazu liest du hier:
📎Blutwerte-Check für Frauen ab 40 

Fehler 2: Stress "nur" als mentales Problem sehen

„Ich muss nur mal ein bisschen entspannen …“ – das denken viele, wenn sie an Stress und Abnehmen denken.
Aber: Stress wirkt auf deinen Körper, nicht nur auf deinen Kopf.

Meditation oder ein entspannter Spaziergang sind wichtig – aber nicht genug, wenn dein Körper dauerhaft im Alarmzustand ist.
Hier hilft es, auch körperlich gegenzusteuern – z. B. über deine Ernährung, gezielte Mikronährstoffe (wie Magnesium oder Omega-3) oder durch gute Schlafhygiene.

Warum das so entscheidend ist, erkläre ich dir in diesem Artikel:
📎 Wie Stress dein Gewicht beeinflusst und warum Yoga und Meditation alleine nicht helfen 

Fehler 3: Muskelabbau und Energieverbrauch unterschätzen

Mit den Wechseljahren verändert sich nicht nur die Hormonlage – sondern auch der Energiebedarf.
Spätestens nach dem letzten Eisprung (Menopause) sinkt der Grundumsatz leicht – und gleichzeitig nimmt die Muskelmasse ohne gezielte Gegenmaßnahmen Jahr für Jahr ab.

→ Weniger Muskeln = weniger Energieverbrauch
→ Weniger Bewegung = weniger Stoffwechselaktivität

Wenn du das nicht kompensierst, rutschst du schnell in ein Kalorienungleichgewicht – selbst bei „ganz normaler“ Ernährung.

Was hilft:

  • Krafttraining (auch moderat!)
  • Genügend Eiweiß
  • Ein realistischer Blick auf deine Kalorienbilanz ab 40

Mehr dazu findest du hier:
📎 3 Gründe für Krafttraining in den Wechseljahren

 

FAQ – häufige Fragen zum Abnehmen ab 40

Ich esse gar nicht viel – warum nehme ich trotzdem zu?

Das hat viele Frauen überrascht: In den Wechseljahren reagiert der Körper sensibler – auf Stress, auf Blutzuckerschwankungen, auf unregelmäßiges Essen.
Der Energiebedarf sinkt leicht, der Muskelabbau schreitet voran – und gleichzeitig verändert sich die Hormonbalance.
All das kann dazu führen, dass du selbst bei „normalem Essen“ zunimmst oder nicht mehr abnimmst.

Wichtig: Es liegt nicht an mangelnder Disziplin – sondern an neuen Rahmenbedingungen.

Kalorienzählen kann in manchen Phasen Orientierung geben – besonders wenn du das Gefühl hast, den Überblick verloren zu haben.
Aber: Es ist kein Muss. Für viele Frauen ab 40 steht nicht mehr die Menge, sondern die Qualität der Ernährung im Vordergrund – Stichwort: Hormonbalance.

Wenn du trackst, dann für kurze Zeit – als Erkenntnis-Tool, nicht als Dauerlösung.

Hier gibt es kein „richtig oder falsch“ – aber: Frauen ab 40 reagieren oft sensibler auf Fasten.
Gerade in stressigen Phasen kann ein späteres Frühstück den Cortisolspiegel zusätzlich anheizen.
Ein kleines, eiweißreiches Frühstück kann dagegen helfen, den Blutzucker zu stabilisieren – und späteren Heißhunger zu vermeiden.

Faustregel: Hör auf deinen Körper – aber achte darauf, dass du nicht unbewusst in hormonellen Stress gerätst.

Nein – aber es lohnt sich, den Blutzucker stabil zu halten.
Das bedeutet: weniger Achterbahn, mehr Balance. Statt radikalem Verzicht hilft es, Kombinationen zu verändern:

  • Süßes nur nach einer Hauptmahlzeit
  • Eiweiß + Ballaststoffe als Basis
  • bittere oder saure Komponenten (z. B. Zitronensaft, Apfelessig, Leinsamen)

Es geht nicht um „nie wieder Zucker“ – sondern darum, wie dein Körper darauf reagiert.

Viele Frauen starten erstmal allein – und das ist völlig okay.
Aber: Abnehmen ab 40 ist kein reines Ernährungsthema. Es geht um Hormone, Stress, Schlaf, Lebensstil.

Wenn du das Gefühl hast, trotz Bemühungen nicht voranzukommen, lohnt sich eine gezielte Begleitung.
Denn: Je besser du verstehst, was in deinem Körper passiert, desto leichter fällt es dir, passende Strategien zu finden – und dranzubleiben.

Fazit – Abnehmen ab 40 ist anders. Aber machbar.

Wenn du merkst, dass dein Körper plötzlich anders reagiert als früher – dann ist das kein Zufall.
Ab 40 verändern sich die hormonellen Spielregeln – und damit auch dein Stoffwechsel, dein Energielevel und die Art, wie du auf Stress, Schlaf oder Ernährung reagierst.

Das bedeutet nicht, dass jetzt gar nichts mehr geht.
Aber es bedeutet: Was früher funktioniert hat, funktioniert heute nicht mehr automatisch.

Und genau deshalb lohnt es sich, jetzt bewusst hinzuschauen –
nicht erst, wenn der Leidensdruck zu groß wird.

Denn wir stehen heute mitten im Leben –
und haben im besten Fall noch viele gesunde Jahre vor uns.
Wie du dich darin fühlst, ist keine Nebensache.

Viele Frauen sagen:
„Ich will einfach nicht, dass es so weitergeht.“
Und genau da setzt mein Gruppenprogramm an.

Mit einer klaren Struktur, fundiertem Wissen –
und einer persönlichen Begleitung, die dich nicht überfordert, sondern Schritt für Schritt unterstützt.
So, wie es für Frauen ab 40 wirklich funktioniert.

Wenn du dir Unterstützung auf diesem Weg wünschst, trag dich hier ganz unverbindlich auf die Warteliste ein:
Zur Warteliste für das Gruppenprogramm

1df16f7d55b64739922ed646a134b0c7
Einkaufsguide für die Wechseljahre
für 0€
Dein Einkaufs-Guide für die Wechseljahre
Melde dich für meinen Newsletter an und du bekommst den Einkaufs-Guide als Begrüßung von mir.
Meine E-Mails erreichen dich über den Anbieter GetResponse. Im Datenschutz erfährst du mehr. Nach der Anmeldung erreicht dich 2-4 mal im Monat mein Newsletter mit richtig guten Tipps. Eine Abmeldung ist jederzeit durch einen Klick möglich.
Raus aus dem Hormonchaos mit Kerstin Eickes
Mein Name ist Kerstin,

und ich begleite dich durch die Wechseljahre! Denn du musst dich nicht mit Beschwerden und Figurproblemen abfinden. Ich unterstütze Frauen mit alltagstauglichen Lösungen, die ihre Hormone ins Gleichgewicht bringen, Energie schenken und für ein gutes Körpergefühl sorgen.

Du willst wissen, was mein Hintergrund ist? Ich bin holistische Ernährungsberaterin (AKN), zertifizierter Stresscoach (IHK) und Menopause Coach mit einer Spezialisierung auf Omega-3-Fettsäureberatung. Mein Ansatz ist ganzheitlich und individuell – weil jede Frau einzigartig ist.

Wie ich dich unterstützen kann:
FemBalance – mein 8-Wochen-Gruppenprogramm

Du bist in den Wechseljahren, willst endlich abnehmen, wieder mit mehr Energie durch deinen Alltag gehen – und verstehen, was dir jetzt wirklich langfristig gut tut?
In FemBalance begleite ich dich Schritt für Schritt – ganz ohne Diätstress, aber mit Struktur, Motivation und einer wunderbaren Community.

📅 Start wieder im Februar/März 2026 – trag dich hier unverbindlich auf der Warteliste ein. Dann erhältst du alle Infos rechtzeitig und sicherst dir den besten Preis.

Power Plan – dein persönlicher Beschwerde-Check

Du hast Hashimoto, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Insulinresistenz – und fragst dich, wie es jetzt weitergehen soll (ohne dich einfach damit abzufinden)?

Im kompakten Einzelcoaching bekommst du deinen individuellen Power-Plan: eine Ernährung, die dich unterstützt – plus Nährstoffe und Lebensstilfaktoren, die dir auch jenseits von Medikamenten helfen. Klar, alltagstauglich und auf deine Beschwerden abgestimmt – damit du deine Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen kannst.

Body Balance – mein exklusives 1:1 Coaching

Die Wechseljahre machen dir zu schaffen: im Job, im Alltag und auf der Waage. Du hast viel Verantwortung – aber willst nicht länger einfach nur durchhalten und funktionieren.

Im Einzelcoaching entwickeln wir eine individuelle Strategie, die wirklich zu dir passt: für mehr Energie, Konzentration und besseren Schlaf. Und eine Figur, in der du dich wieder gern zeigst. Nur mit kostenlosem Erstgespräch – begrenzte Plätze wieder im Januar 2026 verfügbar.

📌Als Selbstständige oder Unternehmerin kannst du das Coaching steuerlich absetzen.

Facebook
LinkedIn
Pinterest

14 Kommentare zu „Abnehmen ab 40: Warum es dir deine Hormone so schwer machen und was du dagegen tun kannst“

  1. Der Hormonguide ist sehr ausführlich und hat mir bewusst gemacht, wie viele Faktoren beitragen können, um sich besser zu fühlen.

    Ich habe zum Glück wenig Beschwerden und werde den ein oder anderen Hinweis gerne in meiner täglichen Ernährung beachten. Ich habe für mich festgestellt, dass sich mein Appetit über die letzten Jahre verändert hat und ich viel besser weiß was mir gut tut und was nicht.

    Kerstins Hinweise und Ideen dazu sprechen mich absolut an.
    Vielen Dank dafür.

    1. Liebe Petra,
      es freut mich, dass du für dich etwas mitnehmen kannst aus dem Guide. Intuitives Essen und darauf zu hören, was der eigene Körper
      braucht, sind die besten Voraussetzungen für beschwerdefreie und gesunde Jahre. Es ist alles in uns – oft müssen wir nur lernen,
      zuzuhören.
      Bleib meinem Blog gerne treu.

  2. Pingback: 5 Mythen über die Wechseljahre: Was auf dich zukommt und was absoluter Quatsch ist

  3. dieser artikel ist unheimlich gut zu lesen, und informativ. ich habe ihn jetzt schon zwei mal gelesen, und ich tu’s bestimmt noch öfter.

    1. Liebe Andrea,
      das freut mich sehr. Vielen Dank für dein Feedback. Vielleicht findest du auf meinem Blog aber auch
      noch andere interessante Artikel für dich ;-).
      Lieben Gruß
      Kerstin

  4. Ein toller Artikel und sehr gut zu lesen!
    Ich kann Euch da nur zustimmen, dass man darauf hören sollte, was der eigene Körper braucht. Für einen schnelleren Stoffwechsel kann ich auch noch Hanfsamen empfehlen (eigene Erfahrung) – ich nehme seit 2 Jahren täglich diese Samen ein.

    1. Liebe Yvonne,
      bitte verstehe, dass ich Links zu Artikeln, die ich nicht kenne, auf meinem Blog nicht möchte.
      Danke aber trotzdem für deinen Kommentar.

  5. Pingback: Intervallfasten bei Frauen: die Hormone sind nicht begeistert

  6. Michaela Baumann

    Ich bin 47 und177 cm groß und habe letztes Jahr endlich!, nach tausenden Versuchen, 17 Kilo abgenommen. Dies ist mir allerdings erst gelungen, nachdem ich verstärkt Kohlehydate wieder in meinen Speiseplan aufgenommen habe. Ich betreibe dreimal die Woche Sport, zweimal davon Kraftsport (mittlerweile hormonbasiertes Training, hart zu Beginn des Zyklus softer in de PMS Phase unter der ich sehr leide), ich esse jeden Tag etwas Süßes, in Maßen. Ich esse was ich will, nur das ich mit einer App Kalorien zähle. Ich persönlich musste tatsächlich mehr essen und eben Kohlehydrate, und siehe da, die Kilos gingen runter. Es grenzt für mich immer noch an ein Wunder, aber eines weiß ich mit Sicherheit, das Verteufeln von Kohlehydraten gilt für mich nicht, im Gegenteil. Ich muss bei Fett acht geben und sublemiere mittlerweile Eiweiß, da ich das sonst gar nicht ausreichend zusammenbekomme. Ich habe mein Leben lang Sport getrieben teilweise intensiv, Tanzen, Leichtathletik, Skifahren, galt mein Leben lang als übergewichtig und wurde immer dicker. Ich würde behaupten, bei mir waren Cortisol und Stress – und zwar primär durch das Gefühl ständig „hungern“ zu müssen, der Hauptauslöser. Seit ich das nicht mehr empfinde, schlafe ich besser, fühle mich freier, weniger ängstlich und aktiver. Im Moment stecke ich auf einem Plateau, aber ich fühle mich so viel besser, dass ich sicher bin, sobald es richtig warm wird, kommt der Rest ( es sollen nochmal etwa 17kg ) runter.
    Kein Zucker und keine Kohlehydrate kann ich somit nicht unterschreiben. Nach Jahren in denen ich Low Carb bis Ketogen versucht und niemals nur ein Gramm verloren habe, lobe ich meine Nudeln, Kartoffel und Reis.
    Zu den Schilddrüsenhormonen: Diese vermeintliche Unterfunktion ist durch die Hormongabe in eine Überfunktion gerutscht, Haarausfall, Herzrasen und Beklemmungen.
    Im Endeffekt gilt eben nicht alles für jeden.

  7. Pingback: 5 heimische Superfoods: perfekt für eine gesunde Ernährung

  8. Pingback: Avocado: Mehr als nur ein Trendfood (4 starke Vorteile für Frauen in den Wechseljahren)

  9. Pingback: Fettkiller im Alltag: So bringst du deinen Stoffwechsel natürlich in Schwung

  10. Pingback: Symptome der Wechseljahre: gut informiert ist alles leichter

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Einkaufsguide für die Wechseljahre
Für 0€
Dein Einkaufs-Guide für die Wechseljahre

Melde dich für meinen Newsletter an und du bekommst den Einkaufs-Guide als Begrüßung von mir.

Meine E-Mails erreichen dich über den Anbieter GetResponse. Im Datenschutz erfährst du mehr. Nach der Anmeldung erreicht dich 2-4 mal im Monat mein Newsletter mit richtig guten Tipps. Eine Abmeldung ist jederzeit durch einen Klick möglich.