Schlafstörungen in den Wechseljahren: Finde dich nicht mit ihnen ab

Unter Schlafstörungen leiden viele Frauen jenseits der 40. Wenn du über einen Zeitraum von mehreren Wochen mehr als 3x in der Woche schlecht schläfst, dann solltest du unbedingt etwas unternehmen. Denn bist du dauerhaft betroffen, schleppst du dich irgendwann nur noch schlapp und energielos durch den Tag. Womöglich bekommst du durch den Schlafmangel sogar weitere unangenehme Wechseljahresbeschwerden. Erfahre in diesem Blogpost, welche Ursachen es für deine Schlafstörungen gibt und vor allem, was du dagegen unternehmen kannst.
Schlafstörungen sind in den Wechseljahren weit verbreitet

Schlafstörungen in den Wechseljahren sind ein Problem

Schlafstörungen in den Wechseljahren: Sie zählen zu den häufigsten Beschwerden in dieser Zeit. Immerhin leidet mindestens jede zweite Frau im Verlauf der hormonellen Umstellung darunter.

Kennst du das:

  • Du schläfst schlecht ein,
  • wachst immer wieder auf
  • oder wirst auch „einfach so“ morgens müde und schlapp wach?

Ich verstehe gut, dass das an deinen Nerven zehrt und deine Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Denn unausgeschlafen den Tag zu überstehen, zählt auch für mich zu einer großen Herausforderung. Schließlich ist die Stimmung auch ohne Schlafstörungen in den Wechseljahren oft launisch genug.

Die Aussichten sind leider auch nicht rosig:  Denn in der Postmenopause schlafen sogar noch mehr Frauen schlecht. Und die Rente liegt noch in weiter Ferne. Ein Mittagsschlaf oder andere Auszeiten sind da einfach nicht drin.

Doch was oft verschwiegen wird: Viele junge Frauen leiden bereits an Schlafstörungen. Vielleicht hast du das bei dir auch schon beobachtet:

  • Vor dem Eisprung träumst du mehr und intensiver.
  • Der Schlaf wird unruhiger.
  • Du wirst immer wieder mal wach zwischendurch.

Auch kurz vor der Menstruation treten solche Schlafstörungen häufiger auf. Im Unterschied zu Schlafstörungen in den Wechseljahren, verschwinden sie glücklicherweise nach wenigen Tagen aber von selbst.

Was führt zu Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Die Gründe für einen schlechten Schlaf können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Die wichtigen 7-8 Stunden erholsamen Schlaf bekommen jedenfalls viele Frauen nicht mehr.

Ursachen für Schlafstörungen in den Wechseljahren:

Restless Legs können für Schlafstörungen sorgen

Für das Restless Legs Syndrom kann unter anderem ein Eisenmangel verantwortlich sein. Da es durch die hormonelle Veränderung in den Wechseljahren zu starken und/oder langhaltenden Blutungen kommen kann, sind Frauen jenseits der 40 häufig betroffen. 

Achte also besonders auf eisenhaltige Lebensmittel und kombiniere sie geschickt mit viel Vitamin C. Denn so kannst du Eisen besser aufnehmen.

Hülsenfrüchte gehören bei den pflanzlichen Lebensmitteln zu den Spitzenreitern, was ihren Eisengehalt angeht. Beachte bitte, dass Hülsenfrüchte über Nacht eingeweicht werden müssen. Das Einweichwasser solltest du dann unbedingt entsorgen und mit frischem Wasser kochen. 

Auch Kürbiskerne, Sesam und Pistazien liefern dir wertvolles Eisen. 

Bei tierischen Produkten zählen Leber, Blutwurst und Rindfleisch zu guten Eisenlieferanten. Dagegen ist der Gehalt an Eisen in Geflügel und Schweinefleisch eher gering.

Schlafstörung durch Eisenmangel

Schlafapnoe in den Wechseljahren

Schätzungen zufolge leiden fast ein Viertel der Frauen in den Wechseljahren daran: Schlafapnoe. 

Besonders wenn du Übergewichtig bist, steigt dein Risiko für diese Schlafstörung in den Wechseljahren. Vielleicht wachst du immer müde auf und neuerdings schnarchst du laut? Dann solltest du in einem Schlaflabor überprüfen lassen, ob dein Atem zwischendurch für mindestens 10 Sekunden aussetzt. 

Denn wenn du an Schlafapnoe leidest, dann steigt dadurch dein Risiko einen Schlaganfall
oder Herzinfarkt zu erleiden oder an Depressionen zu erkranken. Deshalb solltest du das
keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. 

Alkohol verstärkt die Symptome zusätzlich. Darum ist es besser, du verzichtest darauf und schaust, ob sich deine Schlafqualität dadurch verbessert. 

Schlafstörungen in den Wechseljahren durch das "Gedankenkarussell"

Du kennst es auch, oder? Diese fiesen Gedanken, die dich einfach nicht zur Ruhe kommen lassen:

  • Grübeleien über das Alter und die zweite Lebenshälfte rauben dir den Schlaf. 
  • Und die Frage nach dem: Was kommt jetzt noch?
  • Die Kinder verlassen vielleicht auch schon das Haus. Und du spürst eine gewisse Leere in dir, von der du nicht weißt, wie du sie füllen sollst.
  • Beruflich kann es das noch nicht gewesen sein, aber sollst du es wirklich wagen, dich jetzt noch einmal zu verändern?
  • Die Ehe oder Partnerschaft ist irgendwie eingeschlafen. War es das oder gibt es nochmal einen Weg zueinander?
So oder ähnlich kann dein Gedankenkarussell abends oder nachts aussehen. Kein Wunder, dass du da nicht schlafen kannst. Schlafstörungen in den Wechseljahren sind oft geprägt von diesen Ängsten und Gefühlen. Damit umzugehen, ist meist gar nicht so leicht. 
 

Stress ist einer der häufigsten Gründe für Schlafstörungen in den Wechseljahren

Alleine, wenn du daran denkst, bekommst du Herzrasen und Schnappatmung:

  • Die to do Liste für den nächsten Tag, die wieder mal viel zu lang ist.
  • Der Ärger mit dem Chef, der Kollegin oder den rebellischen Teenagern im Haus lässt dich nicht los.
  • Die Kollegin hat sich wieder mal krankgemeldet und alles bleibt an dir hängen.
  • Rebellische Teenager im Haus bringen dich um den Verstand.
  • Und, natürlich wirst du wieder nicht „nein“ sagen, wenn es um den nächsten Fahrdienst oder die Klassenpflegschaft geht.
  • Eltern und/oder Schwiegereltern bereiten dir Sorge. Aber wann du ihnen in deinem vollgestopften Alltag helfen sollst, weißt du nicht.

All das sorgt dafür, dass dich dein Stresshormon Cortisol wachhält. Dadurch kann der Gegenspieler Melatonin, dein Schlafhormon, nicht ausreichend gebildet werden. Eigentlich sollte abends der Cortisolspiegel abfallen und dein Melatoninspiegel steigen. Gegen Morgen verlaufen die Kurven dann umgekehrt: Melatonin sinkt und Cortisol steigt, so dass du gut aus dem Bett kommst. 

  • Cortisol wird in deinen Nebennieren produziert.
  • Es ist an vielen lebensnotwendigen Stoffwechselprozessen beteiligt.
  • Abends sinkt dein Cortisolspiegel und am frühen Morgen steigt er wieder an, damit du fit in den Tag startest.
  • Zum Problem wird Cortisol nur, wenn zu viel davon produziert wird durch chronischen Stress. Dein Körper befindet sich dann in einem Alarmzustand.
  • Melatonin als Gegenspieler wird in der Zirbeldrüse produziert, wenn es dunkel ist. Dafür sind bestimmte Makro- und Mikronährstoffe notwendig.
  • Auch ein Zuviel an Cortisol bremst die Melatoninproduktion.

Hormonschwankungen in den Wechseljahren

Ja und wie sollte es auch anders sein: Natürlich sorgen auch deine Geschlechtshormone maßgeblich für Schlafstörungen in den Wechseljahren.

Progesteron ist das erste Hormon, das mit Ende 30 bis Anfang 40 anfängt schlapp zu machen. Dein Progesteronspiegel sinkt dann langsam aber unaufhörlich. 

Progesteron als „Nesthormon“ beeinflusst dein Nervenkostüm und deine Psyche: Es wirkt angstlösend und entspannend und fördert einen guten Schlaf. 

Im weiteren Verlauf der Wechseljahre sinkt dann auch dein Östrogenspiegel. Ein niedriger oder schwankender Östrogenspiegel beeinflusst deine Laune erheblich. Stimmungsschwankungen sind die Folge. Und die wiederum sorgen für schlechte Bedingungen zum ein- und/oder durchschlafen. 

Ein sinkender Östrogenspiegel lässt dich leider weniger tief schlafen. So kann es dazu kommen, dass du öfter aufwachst und schlechter wieder einschläfst.

Auch Hitzewallungen können durch den abfallenden Östrogenspiegel und das hormonelle Ungleichgewicht ausgelöst werden. Besonders nachts sind sie sehr unangenehm: Erst lassen sie dich schwitzen und dann frierst du. Schweißgebadet musst du dich umziehen und vielleicht sogar das Bett neu beziehen. Danach bist du natürlich hellwach und an guten Schlaf ist kaum noch zu denken.

Wenn du also versuchst, die hormonelle Balance aufrecht zu erhalten, so gut es geht, kann dir das auch gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren helfen.

Ein kranker Darm sorgt für Schlafstörungen in den Wechseljahren

Da dein Darm als Hormondrüse untern anderem auch dein Schlafhormon bildet, kann eine Dysbalance hier ebenfalls zu Schlafstörungen führen:

Deine gesamte psychische Befindlichkeit kann sogar mit deinem Darm in Verbindung gebracht werden, weil auch deine Glückshormone bzw. Vorstufen davon im Darm gebildet werden. Auch das funktioniert natürlich nur, wenn dein Darm gesund ist.

Dein Östrogenspiegel wird ebenfalls von deinem Darm (Östroblom) wesentlich beeinflusst.

Für eine stabile Hormonbalance und damit verbundenem gutem Schlaf, ist dein Darm also gleich auf mehreren Wegen beteiligt.

Schlafstörungen sorgen für noch mehr Hormonchaos

Andersherum können sich Schlafstörungen bzw. der damit verbundene Schlafmangel auch direkt auf dein Hormonsystem auswirken. Bist du davon betroffen, zeigen sich andere Beschwerden bei dir oder sie werden schlimmer. 

→ Schlafmangel und Stress begünstigen sich gegenseitig. Bist du einmal im „Dauermüde-Modus“ angekommen, versucht dich dein Körper durch Ankurbeln der Corisolproduktion aus dem Tief zu bugsieren. Der höhere Cortisolspiegel lässt dich dann aber – wie du ja weißt – schlecht einschlafen. Diesen Kreislauf solltest du unbedingt unterbrechen.

→ Schlafmangel sorgt auch dafür, dass deine Zellen schlechter auf dein Fettspeicherhormon Insulin reagieren. Deine Bauchspeicheldrüse muss dann immer mehr davon produzieren. Ein hoher Insulinspiegel wiederum begünstigt eine Östrogendominanz. Dein ohnehin angeschlagenes hormonelles Gleichgewicht gerät noch weiter aus den Fugen.

→ Außerdem bringt Schlafmangel deine Hunger- und Sättigungshormone Ghrelin und Leptin durcheinander. Dadurch bist du schneller hungrig und später satt. Eine ungünstige Kombination, wenn du mich fragst.

Auswirkungen von Schlafstörungen in den Wechseljahren

Als wäre es nicht schlimm genug, schlecht zu schlafen, gibt es natürlich dadurch weitere negative Auswirkungen für dich. Mal ganz abgesehen von dem eben beschriebenen Hormonchaos, schaffst du es auf Dauer kaum noch deinen Alltag zu bewältigen:

  • Du kannst dich schlechter konzentrieren und deine Leistung im Job sinkt.
  • Vom Haushalt und der Kindererziehung mal ganz zu schweigen.
  • Termine rasseln dir so durch, du hast keine Energie mehr und fühlst dich hundeelend.
  • Deinem Immunsystem macht der Schlafmangel auch gehörig zu schaffen. Du wirst also auch anfälliger für Infekte und brauchst deutlich länger, um dich zu regenerieren.
  • Nicht selten kommt es bei Frauen Ü40 zu extremen Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen.

Du siehst, Schlafstörungen in den Wechseljahren solltest du nicht einfach als gegeben hinnehmen. Dazu sind die Folgen zu gravierend für dich und du bist noch viel zu jung.
Doch ich verspreche dir: Schon kleine Tricks können dir helfen, besser zu schlafen und ausgeruhter aufzuwachen.

Schlafstörungen in den Wechseljahren: 5 Tipps, die helfen

Viele Wege führen zum Ziel. Bestenfalls kannst du meine Tipps schon vorbeugend anwenden. Wenn dich Schlafstörungen aber bereits quälen, dann brauchst du etwas Geduld, um wieder gut schlafen zu können. Über Nacht lässt sich das Problem – im wahrsten Sinne – meist nicht lösen.

Tipp #1 Ernährung gegen Schlafstörungen

Eine gesunde, ausgewogene und auf dich abgestimmte Ernährung liefert dir nicht nur alle Nährstoffe. Sie kann dir auch im Kampf gegen Wechseljahresbeschwerden aller Art und gegen Schlafstörungen erfolgreich helfen. 

  • Überflüssige Pfunde solltet du abbauen. Das sorgt für einen stabileren Blutzucker und  dadurch gegen Östrogendominanz und Schlafapnoe.
  • Lebensmittel, die viel Tryptophan enthalten, helfen deinem Körper dein Glückshormon Serotonin und darüber auch dein Schlafhormon Melatonin zu bilden. Ernährst du dich mit vielen  tryptophanreichen Lebensmitteln, so kann sich deine Schlafqualität erheblich verbessern.
    Sojabohnen, Cashewkerne, Linsen, Eier und Thunfisch liefern dir viel Tryptophan. Auch Bitterschokolade, Feigen oder Datteln helfen dir dabei, gut gelaunt durch den Tag zu kommen.
  • Eine ausgewogene Ernährung sorgt dafür, dass dein Darm gesund wird/bleibt. 
  • Der Saft von Sauerkirschen der Sorte Montmorency enthält eine Art natürliches Melatonin und kann dir helfen, besser zu schlafen. Du solltest den Saft dafür regelmäßig 2x täglich trinken (ein viertel bis ein halbes Glas soll reichen).

Tipp #2 Bewegung und Entspannung

Finde im Alltag das richtige Gleichgewicht aus Bewegung und Entspannung. Bewegung hilft dir auch, Stress abzubauen. Dabei sollte die Bewegung an sich, dich aber nicht stressen.

  • Teste doch mal, ob kürzere,  knackige Sporteinheiten dir eher helfen, gut zu schlafen. 
  • Versuche öfter kleine Ruhepausen am Tag einzulegen.
  • Tägliche Spaziergänge an der Luft sind hervorragend geeignet gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren.
  • Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können dir abends das Einschlafen erleichtern.
  • Auch die richtige Atmung kann dir helfen, nach stressigen Situationen leichter runterzufahren und deinen Cortisolspiegel zu regulieren. Dadurch kannst du Schlafstörungen entgegenwirken.
Schlafstörungen in den Wechseljahren verbessern durch Atmung

Tipp #3 Schlafhygiene und Routinen

Schaffe dir die richtigen Bedingungen, um gut schlafen zu können. Mich nervt Unordnung extrem. Darum macht es mich nervös in Räumen zu schlafen, in denen Chaos herrscht. Gestalte dir den Raum also auch optisch so, dass du dich wohlfühlst. 

  • Achte auf frische Luft im Schlafzimmer und eine Raumtemperatur von circa 16°C.
  • Da Licht dein Schlafhormon hemmt, solltest du unbedingt in einem dunklem Raum schlafen. Notfalls kannst du auf eine Schlafbrille zurückgreifen.
  • Wenn du nachts unter Hitzewallungen leidest kann es hilfreich sein, Wechselkleidung parat liegen zu haben. Auch eine zweite Bettdecke sorgt für schnelles Wechseln und du findest besser zurück in den Schlaf.

Etabliere dir auch feste Gewohnheiten: Eine entspannende Musik am Abend, ein paar Seiten lesen. Und auch wenn es schwerfällt, kann es hilfreich sein, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und auch zur gleichen Zeit aufzustehen.

Tipp #4 Pflanzen, Adaptogene & mehr

Viele Heilpflanzen können dir helfen, dich zu entspannen und abends zur Ruhe zu kommen. Sie helfen als Tee, Tinkturen,  als Aroma- oder Duftöl.

Manche Pflanzen sind aber nach einer hormonell bedingten Krebserkrankung oder Leberschädigungen nicht geeignet. Deshalb solltest du dich bei Präparaten wie Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer beraten lassen.

Auch Adaptogene wirken harmonisierend auf deine Psyche. Ihre Einnahme solltest du aber  ebenfalls immer mit jemanden besprechen, der sich damit auskennt.

Magnesium gilt als Schlafmineral. Viele Frauen sind nicht ausreichend mit Magnesium versorgt. Das kann Schlafstörungen in den Wechseljahren durchaus begünstigen. Achte also unbedingt auf deine Magnesiumversorgung. 

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Da Schlafmittel eine lange Liste an Nebenwirkungen haben, solltest du auf sie verzichten. Sie machen dich abhängig und du löst die Ursachen für deine Schlafstörungen in den Wechseljahren (und auch sonst) nicht.

 

Tipp #5 Journaling gegen Schlafstörungen

Führe eine Weile Buch über dein Leben. Notiere dir wie dein Tag war, was du gegessen und wie viel du dich bewegt hast. Am nächsten Morgen kannst du dann hinzufügen, wie lange und gut du geschlafen hast. 

Schlafstörungen in den Wechseljahren können viele Ursachen haben. Je genauer du aber weißt, was dich vom Schlafen abhält, desto gezielter kannst du etwas dagegen unternehmen.

 

Was kannst du sonst noch tun bei Schlafstörungen?

Unterschiedliche Gründe brauchen unterschiedliche Maßnahmen. Deshalb habe ich hier eine Liste von tollen Frauen für dich zusammengestellt, die dir in verschiedenen Lebens-bzw. Schlafsituationen hilfreich zur Seite stehen können. Jede ist Expertin auf ihrem Gebiet. Manchmal kann auch eine Kombination aus verschiedenen Hilfsangeboten genau das Richtige für dich sein. So kannst du Schlafstörungen in den Wechseljahren effektiv beheben und deine Lebensqualität verbessern.

Ist es das Gedankenkarussell, das dich nachts wachhält, so können dir Gespräche mit Melanie Binder helfen. Sie ist Transformationscoach und hat viel Erfahrung bei der Beratung von Frauen in der Lebensmitte. Mit Meditationen und viel Feingefühl, kann sie dir helfen, deine Gedanken zu beruhigen und alte Glaubenssätze aufzubrechen. Melanie und ich arbeiten seit einiger Zeit erfolgreich zusammen und konnten bereits vielen Frauen zu einem besseren Schlaf und mehr Lebensqualität verhelfen.

Wenn es der ständige Ärger und Groll ist, der dir den Schlaf raubt, so kann ich dir Carmen Reuter ans Herz legen. Wenn du herausfinden möchtest, wie Carmen so tickt, dann empfehle ich dir ihr Buch „Komm mal runter von der Palme“. Dort erfährst du von ihr, wie Ärger entsteht und was du dagegen tun kannst.

Stehst du ratlos vor deiner Zukunft und weißt nicht, was jetzt noch kommen soll, wo die Kinder aus dem Haus sind? Veränderungen machen dir Angst, aber so verharren möchtest du auch nicht. Dann kann Katrin Schiller, die Frau sein, die dir hilft, den richtigen Weg für dich zu finden. 

Ist es die körperliche Anspannung, die dich verkrampft und mit Schmerzen nachts aufwachen lässt oder durch die du gar nicht erst in einen erholsamen Schlaf findest? Dann kann dir Patricia Nicolaysen  als Expertin für Autogenes Training hilfreich zur Seite stehen.

Sorgt die hormonelle Umstellung bei dir für schlechten Schlaf, fühlst du dich mit deinem Gewicht nicht wohl oder bist du gestresst: Dann kann ich dir gerne dabei helfen, Schritt für Schritt zu einem hormonellen Gleichgewicht zu gelangen und dein Wohlfühlgewicht zu erreichen. Über eine angepasste Ernährung, Atemtechniken und Entspannungsmethoden können wir gleichzeitig auch deinen Stress reduzieren und deine Schlafstörungen verbessern. 

Tu das besser nicht bei Schlafstörungen in den Wechseljahren

  • Belaste dein Verdauungssystem besonders am Abend nicht mit schwerem und fettem Essen. 
  • Deine Leber vollbringt in der Nacht Höchstleistungen. Wenn sie nicht auch noch Mengen an Zucker, ungesunden Fetten oder Alkohol entsorgen muss, entlastest du sie und kannst besser schlafen.
  • Trinke ab mittags keinen Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke. Es dauert vier oder mehr Stunden bis dein Körper das Koffein einigermaßen verarbeitet hat. Außerdem puscht Koffein dein Stresshormon. Und das willst du ja unbedingt vermeiden.
  • Abends solltest du auf ein intensives Workout verzichten. Besser eignen sich nun entspannende Sportarten wie Yoga oder Tai-Chi. Auch ein Spaziergang nach dem Abendessen kann dir helfen, besser einzuschlafen.
  • Blaulicht von Handy & Co. solltest du mindestens 2 Stunden vor dem Schlafen vermeiden. Denn es verhindert, dass dein Schlafhormon gebildet wird. Schalte deshalb elektronische Geräte abends ab oder benutze wenigstens Blaulichtfilter. 

Fazit

Was immer auch für deine Schlafstörungen in den Wechseljahren verantwortlich ist. Du hast gute Chancen, langfristig wieder gut zu schlafen und ausgeruht in den Tag zu starten. Teste verschiedene Maßnahmen. Finde dich nur nicht mit deinen Schlafstörungen ab und quäle dich durch deinen Tag. Dafür bist du zu jung!

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Quellen

https://www.psychologytoday.com/us/blog/sleep-newzzz/201909/the-stages-menopause-and-how-they-affect-your-slee

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15583226/

Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Ich bin Kerstin, Expertin in Sachen Frauengesundheit und Hormonbalance. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin bin ich seit vielen Jahren tätig und bilde mich ständig weiter. Mir ist es wichtig, dass Frauen sich nicht mit ihren Beschwerden abfinden, sondern ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. 

Derzeit helfe ich dir mit:

1.Meinem individuellem 1:1 Coaching für deine Hormonbalance und dein Wohlfühlgewicht.

2.Meinem Detox Programm. Dort zeige ich dir, was du tun musst, um dein hormonelles Chaos in den Griff zu bekommen: Schritt für Schritt hin zu mehr Leichtigkeit in deinem Leben.

3.Meinem Online Kurs „Tschüss Hektik und Wehwehchen“, den ich mit meiner lieben Kollegin Melanie Binder ins Leben gerufen habe. Damit du wirklich entspannter und gesünder im Alltag lebst. Und es dir nicht nur wünschst. 

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9 Kommentare zu „Schlafstörungen in den Wechseljahren: Finde dich nicht mit ihnen ab“

    1. Kerstin Eickes

      Liebe Birgit;
      das freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat. Und schön, dass dir die Tipps
      weiterhelfen.
      Alles Liebe für dich, Kerstin

  1. Danke für die Tipps! Kommt bei mir tatsächlich immer mal wieder vor – gerne in Kombination mit schlechten bzw. anstrengenden Träumen. Bei mir hilft Autogenes Training am besten. Und abends vorm Schlafengehen lieber lesen statt Netflix.

    1. Super! Bei mir hilft lesen nur, wenn es langweilig ist. An einem guten Buch bleibe ich meistens „kleben“ .
      Aber Autogenes Training oder auch Meditation finde ich auch wunderbar.

  2. Das ist echt interessant wie viele Möglichkeiten man hat anzusetzen. Die Box-Atmmung kannte ich auch noch nicht. Was ist der Vorteil zur Wechselatmung? Die praktiziere ich schon eine ganze Weile, allerdings morgens. Beim immer selben Tagesrhythmus kann ich dir ohne zu zögern zustimmen. Ich habe mittlerweile echt Probleme, wenn ich mal länger aufbleiben muss oder später aufzustehen. =) Danke dir.

    1. Liebe Diana,
      leider ist mir deine Nachricht irgendwie durchgegangen. Die Wechselatmung ist auch eine phantastische Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen.
      Die Box Atmung ist als „erster Versuch“ für Viele praktischer:-). Die Wechselatmung empfehle ich für einen guten Start in den Tag, genauso, wie du es machst.
      Danke für deine Rückmeldung!

      Leiben Gruß, Kerstin

  3. Pingback: Die Wechseljahre: spätestens jetzt braucht deine Leber Hilfe

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Postmenopause

Diese Phase schließt sich an die Perimenopause an und dauert circa 10 Jahre.
Während dieser Zeit fällt die Hormonproduktion auf das Nötigste ab.
Beschwerden lassen für gewöhnlich deutlich nach.
Der Körper findet allmählich zu seiner Balance zurück.

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