Hormonelle Störungen: Symptome und 5 Tipps, die dir wirklich helfen

Hormonelle Störungen treten besonders häufig bei Frauen auf. Denn unser Hormonhaushalt ist sehr empfindlich. Schon winzige Unstimmigkeiten im Hormongleichgewicht können zu gravierenden Beschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen führen. Denn Hormone sind Botenstoffe im Körper, die an allen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Sie übermitteln Informationen an bestimmte Zielzellen und lösen damit entscheidende Reaktionen aus. Kein Wunder also, dass die Symptome einer hormonellen Störung so unterschiedlich sein können. In diesem Blogpost gebe ich dir einen Überblick, um welche Symptome es sich handelt und warum du unbedingt auf natürlichem Weg deine Beschwerden angehen solltest.
Hormonelle Störungen

Hormonellen Störungen: Symptome und Gründe

Die Symptome einer hormonellen Störung können sich auf unterschiedlichste Art und Weise bemerkbar machen. Besonders dein Stresshormon (Cortisol), deine Schilddrüsenhormone (T3, T4, fT3, fT4, TSH) und deine Geschlechtshormone (Östrogen, Progesteron und Testosteron) wirbeln deinen Hormonhaushalt gehörig durcheinander, sobald bei ihnen etwas schiefläuft. 

Dabei kann es sein, dass

  • zu viele Hormone produziert werden
  • zu wenig Hormone produziert werden
  • die Hormone nur noch unzureichend auf die Zielzellen wirken.

Weil sich die Hormone gegenseitig beeinflussen, sorgt ein Ungleichgewicht auf einer Ebene meistens sogar für weitere Hormonstörungen.

Diese Symptome lassen auf eine hormonelle Störung schließen:

  • Du schläfst schlecht
  • Dein Zyklus verändert sich
  • Du fühlst dich ausgelaugt und erschöpft
  • Deine Periode wird deutlich stärker und/oder länger
  • Du fühlst dich aufgeschwemmt durch Wassereinlagerungen
  • Auf Stress reagierst du immer empfindlicher
  • Deine Haare fallen aus und du bekommst Pickel
  • Du leidest unter Verdauungsbeschwerden
  • Dein Gewicht steigt und steigt
  • Du wirst häufiger krank
  • Deine Stimmung schwankt wie bei einem Teenager
  • Dich überkommen Heißhungerattacken
  • Typische Wechseljahresbeschwerden quälen dich
  • Du leidest an depressiven Verstimmungen

Erkennst du dich hier wieder? So zeigt dein Körper dir, dass etwas nicht stimmt. Du solltest deine Symptome unbedingt ernst nehmen und versuchen Ruhe in deinen Hormonhaushalt zu bekommen. Dabei sollen dir meine Tipps weiter unten helfen. Schauen wir uns zunächst an, warum Frauen häufiger von hormonellen Störungen betroffen sind.

Hormonstörungen: besonders Frauen sind betroffen

Natürlich können auch Männer von hormonellen Störungen betroffen sein. Tatsache ist aber, dass Frauen besonders anfällig sind. 

  • Denn dein Zyklus unterliegt ohnehin bereits natürlichen monatlichen Schwankungen. Dadurch geraten deine Geschlechtshormone besonders leicht aus der Balance. 
  • Viele Frauen sind von PMS, dem prämenstruellem Syndrom, betroffen. Das ist nicht normal, sondern ist ein Symptom einer hormonellen Störung. Leider wird PMS immer noch viel zu oft hingenommen.  
  • Wenn du bereits von einer hormonellen Störung in jungen Jahren betroffen bist, werden die Wechseljahre oft zur besonderen Qual. Dabei ist es nicht vorgesehen, dass du ab deinem 40. Lebensjahr energielos, schlapp und vielleicht sogar mit Schmerzen lebst.

Hormonelle Störungen lassen sich natürlich regulieren

Dein Hormonhaushalt wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten sind:

  • Ernährung
  • Lebensstil
  • Darm- und Lebergesundheit
  • Umwelteinflüsse

Ein hormonelles Verhütungsmittel, (bioidentische) Hormone oder andere Medikamente können die Ursachen für eine Hormonstörung nicht regulieren. Allenfalls können sie kurzfristig bei den Symptomen der hormonellen Störungen ansetzen. Wenn du deine Beschwerden wirklich nachhaltig in den Griff bekommen möchtest, dann solltest du meine folgenden Tipps beherzigen.

5 Tipps gegen hormonelle Störungen

Wenn du deine Hormonstörungen an der Wurzel anpacken möchtest, dann empfehle ich dir ein Leber Detox. Unter Tipp 5 erfährst du mehr darüber, was die Leber überlasten kann.

Trage dich auf die Warteliste für meinen Detox Kurs ein, um deine überlastete Leber wieder fit zu bekommen und deine hormonellen Beschwerden zu verbessern.

<Detox-Warteliste>

Vorab gibt es aber einige Sofortmaßnahmen von mir gegen deine hormonellen Störungen:

Tipp #1: Symptome einer hormonellen Störung mit hormonfreundliche Ernährung lindern

Deine Ernährung hat einen enormen Einfluss auf deine Hormonbalance. Ob der Einfluss gut oder schlecht ist, entscheidest du täglich auf´s Neue.

Eine hormonfreundliche Ernährung ist automatisch auch darm- und leberfreundlich, hemmt Entzündungen und hält deinen Blutzucker stabil. Damit schaffst du die Basis für eine Hormonbalance und vermeidest bestenfalls bereits Hormonstörungen.

Fährt dein Blutzucker Achterbahn, ist deine Leber überlastet oder dein Darm geschädigt, dann solltest du speziell an diesen Punkten ansetzen und unterstützend tätig werden.

Da für die Bildung oder auch den Abbau bestimmter Hormone viele Nährstoffe gebraucht werden, muss dein Körper optimal versorgt sein, damit das reibungslos funktionieren kann. 

  1. Gemüse sollte die Hälfte deiner täglichen Ernährung ausmachen. Daran kannst du dich nach Herzenslust satt essen. Baue viel Kohlgemüse in deinen Ernährungsplan ein und esse bunt und vielseitig.
  2.  Ein Viertel deiner Ernährung sollte aus Proteinen bestehen. Neben Bio-Eiern, Hähnchen oder Fisch liefern dir auch viele Pflanzen gute und hochwertige Proteine. Hülsenfrüchte aller Art sind hier eine hervorragende Quelle. Du benötigst 1g – 1,2g Proteine pro Kilogramm Körpergewicht am Tag – für Frauen oft ein echtes Problem.
  3. Ein weiteres Viertel deiner Ernährung darf aus komplexen Kohlenhydraten bestehen. Bevorzuge dabei Vollkorngetreide, wie Reis, Buchweizen, Hirse, Hafer oder Quinoa. Aber auch Nüsse und Obst in moderaten Mengen (eine Portion Obst am Tag reicht) sind gut. So wirst du mit reichlich Ballaststoffen versorgt. Und die wirken sich nicht nur günstig bei hormonellen Störungen aus.
  4. Gesunde Fette, wie aus Oliven(öl), Leinsamen(öl), Kokos(öl) dürfen natürlich nicht fehlen. Fisch liefert dir besonders hochwertige Omega 3 Fettsäuren. Aber auch Avocados stecken voller ungesättigter Fettsäuren. Hochwertige Fette sollten Bestandteil jeder Mahlzeit sein, da sie unter anderem auch für deine Hormonproduktion benötigt werden. Fette brauchst du nur sparsam verwenden.

<Ernährung für deine Hormone: so geht´s>

Tipp #2: Hormonelle Störungen durch Bewegung verbessern

Sitzen ist das neue Rauchen. Kennst du den Spruch? Leider ist er nur zu wahr. Von 10.000 Schritten täglich, die gesund sind, hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber hast du mal gecheckt, wie viele Schritte du wirklich am Tag machst? 

Wenn du dich bewegst, hat das nahezu unendlich viele positive Effekte auf deinen Hormonhaushalt:

  • Stress wird abgebaut
  • Du kannst besser schlafen
  • Deine Verdauung wird besser
  • Dein Lymphsystem kommt in Schwung – ebenso wie dein Stoffwechsel
  • Du kannst Heißhunger reduzieren
  • Insulinresistenz und damit beginnende Diabetes kannst du vermeiden

Wenn du ein Sportmuffel bist, dann beginne mit täglichen Spaziergängen und erhöhe allmählich die Distanz und werde flotter.

Nutze doch mal die Mittagspause für einen Spaziergang. Ein Schrittzähler hilft dir dabei, den Überblick zu behalten.

Steige früher aus dem Bus oder parke dein Auto bewusst weiter weg. Und wähle immer die Treppe statt dem Aufzug.

Wenn dir die Gelenke weh tun, dann gehe schwimmen oder nutze ein Fahrrad. Sprich mich gerne an, wenn du nicht weißt, wie du das in deinen Alltag einbauen sollst.

Tipp #3: Schlaf sollte oberste Priorität bei Hormonstörungen haben

Du solltest Schlaf unbedingt zu deiner Priorität machen. Denn dein Körper benötigt ausreichend Schlaf, um wichtige Entgiftungsarbeit zu leisten. Schlafmangel wirkt sich auf viele deiner Hormone ungünstig aus. Unter anderem hast du mehr Hunger, wirst nicht so schnell satt und bist gestresster. Der Stress wiederum lässt dich dann abends schlechter einschlafen: Ein Teufelskreis hormoneller Störungen beginnt.

Damit dein Körper dein Schlafhormon Melatonin produzieren kann, benötigt er unter anderem Serotonin. Und hier kommt erneut deine Ernährung ins Spiel. Denn durch tryptophanhaltige Lebensmittel kannst du deinen Serotonin Spiegel anheben:

  • Eine Handvoll Cashewkerne am Abend,
  • frischer Tunfisch,
  • Eier,
  • ein Stück Bitterschokolade (ab 75% Kakaoanteil),
  • eine Dattel oder Feige

helfen dir auf leckere Art und Weise dabei.

Da der  Schlaf vor Mitternacht als der Wichtigste gilt, solltest du versuchen zeitig ins Bett zu gehen, um so deinen Körper zu unterstützen.

Tipp #4: Symptome von hormonellen Störungen durch Stressmanagement lindern

Chronischer Stress lässt dich schlecht schlafen, wirkt sich auf deine Schilddrüse aus, senkt die Produktion deiner Geschlechtshormone und führt zu einem Kollaps deiner Nebennieren (Nebennierenschwäche). Klingt nicht gut? Ist es auch nicht!

Außerdem bekommst du Verdauungsbeschwerden, Schmerzen, Verspannungen und einen hohen Blutdruck. Auf den ersten Blick, bringst du sowas vermutlich gar nicht mit einer Hormonstörung in Verbindung.

Nun ist es leicht zu sagen: Vermeide Stress. So einfach ist die Sache ja aber leider nicht. Ein Coaching ist der effektivste und schnellste Weg, zu erlernen, mit Stress besser umzugehen. Wenn du dafür aber noch nicht bereit bist, solltest du jetzt trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken und untätig bleiben.

Ein paar schnell umsetzbare Tipps von mir:

  • Bewege dich täglich an der frischen Luft.
  • Dehne dich vor dem Schlafen gehen.
  • Plane dir feste Auszeiten in den Tag ein (5 Minuten hier und da sind besser als nichts).
  • Versuche dir darüber klar zu werden, was oder wer dich wirklich stresst. So kannst du bewusster versuchen, an der Situation etwas zu ändern.
  • Entspannungstechniken -Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, neurogenes Zittern – oder auch Yoga und Meditation können dir helfen, Stress effektiv abzubauen.
  • Nimm dir bewusst Zeit für nährstoffreiche Mahlzeiten.
  • Achte auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium. Stress ist nämlich der Magnesium Räuber Nummer 1.

 

 
  • Knabbere täglich eine kleine Handvoll Nüsse. So erhältst du das wichtige Vitamin E.
  • Heilkräuter, wie Passionsblume, Baldrian oder Johanniskraut helfen dir zu entspannen.

Tipp #5: Vermeide hormonwirksame Substanzen und verbessere damit hormonelle Störungen

Leider befinden sich in unserer unmittelbaren Umgebung reichlich hormonwirksame Substanzen (endokrine Disruptoren). Die sorgen für ein absolutes Chaos in deinem körpereigenen Hormonhaushalt.

Ist deine Leber nämlich damit beschäftigt, sie zu entsorgen, bleibt ihr keine Kraft mehr für körpereigene Hormone, die du loswerden müsstest.

Konkret heißt das:

  • Steige um auf Naturkosmetik. 
  • Vermeide Plastik.
  • Benutze natürliche Reinigungsmittel.
  • Wähle hochwertige ätherische Öle statt Duftkerzen.
  • Verzichte so gut du kannst auf Parfum.

Fazit

Du kannst auch ohne Hilfe eine Menge gegen deine hormonellen Störungen unternehmen. Wenn du aber schnell ans Ziel kommen möchtest solltest du die Abkürzung über ein Coaching wählen. Deine Lebensqualität erhöht sich: Du funktionierst dann nicht mehr nur, sondern lebst endlich wieder.

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Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Ich bin Kerstin, Expertin in Sachen Frauengesundheit und Hormonbalance. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin bin ich seit vielen Jahren tätig und bilde mich ständig weiter. Mir ist es wichtig, dass Frauen sich nicht mit ihren Beschwerden abfinden, sondern ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. 

Derzeit helfe ich dir mit:

1.Meinem individuellem 1:1 Coaching für deine Hormonbalance und dein Wohlfühlgewicht.

2.Meinem Detox Programm. Dort zeige ich dir, was du tun musst, um dein hormonelles Chaos in den Griff zu bekommen: Schritt für Schritt hin zu mehr Leichtigkeit in deinem Leben.

3.Meinem Online Kurs „Tschüss Hektik und Wehwehchen“, den ich mit meiner lieben Kollegin Melanie Binder ins Leben gerufen habe. Damit du wirklich entspannter und gesünder im Alltag lebst. Und es dir nicht nur wünschst. 

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1 Kommentar zu „Hormonelle Störungen: Symptome und 5 Tipps, die dir wirklich helfen“

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