Sonnenschutz für deine Haut: das solltest du wissen  

Heute möchte ich mit dir über etwas Wichtiges sprechen: den Schutz deiner Haut vor der Sonne. Denn egal, ob du eine Sonnenanbeterin, gerne draußen aktiv bist oder einfach nur die warmen Sonnenstrahlen auf deiner Haut genießt, es ist unerlässlich, deine Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen. In diesem Blogartikel werde ich über verschiedene Arten von UV-Strahlen sprechen und dir zeigen, wie du die richtige Sonnencreme für dich auswählst, damit du dir keine hormonwirksamen Substanzen in die Haut cremst.
Sonnenschutz Haut

Sonnenschutz gegen Hautkrebs

Sonnenschutz gegen Hautkrebs: leider ist das Thema gerade sehr aktuell. Zugeben: Eine gleichmäßig gebräunte Haut ist attraktiv und strahlt Urlaubsfeeling aus. Aber die ungeschützte Sonneneinstrahlung kann auch sehr gefährliche Auswirkungen haben. Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten weltweit, und die Zahlen steigen bedauerlicherweise immer weiter an. Laut einer aktuellen Studie des Statistischen Bundesamts hat sich die Anzahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in den letzten Jahren drastisch erhöht.

Die Studie zeigt, dass vor allem Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben erhöhen. Das heißt, dass die Gewohnheiten, die wir in jungen Jahren entwickeln, einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Es ist nie zu früh, aber auch nie zu spät, um mit dem Sonnenschutz anzufangen und gute Gewohnheiten zu etablieren. Denke daran, dass Sonnenbrände nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch langfristige Schäden verursachen können. Diese Tatsache sollte uns alle zum Nachdenken bringen und uns dazu motivieren, unsere Haut besser zu schützen.

Sonnenschutz kann aber noch mehr für unsere Haut tun:

Sonnenschutz gegen Falten

Kennst du das Sprichwort „Die Sonne ist der größte Feind einer schönen Haut“? Nun, es ist tatsächlich etwas Wahres daran. Denn die Sonne hat einen erheblichen Einfluss auf den Alterungsprozess deiner Haut. In der Tat kann sie deine Haut sogar schneller altern lassen als das Rauchen!

Die ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen) dringen tief in die Haut ein und schädigen das darunterliegende Gewebe. Dies führt zu einer beschleunigten Bildung von freien Radikalen, die die Kollagen- und Elastinfasern in unserer Haut angreifen. Kollagen ist ein Protein, das für die Festigkeit und Elastizität unserer Haut verantwortlich ist. Wenn die Kollagenfasern geschwächt werden, verliert die Haut an Spannkraft und es entstehen Falten und feine Linien.

Während das Rauchen sicherlich viele gesundheitliche Probleme verursacht, ist die direkte Auswirkung auf die Haut nicht so stark wie die der Sonne. Die schädlichen Substanzen im Tabakrauch können die Haut zwar beeinflussen, aber die Sonnenstrahlen sind ein viel stärkerer und direkterer Faktor für die Hautalterung. Vielleicht geht es dir wie mir und du wusstest das mit Anfang 20 auch noch nicht. Aber es ist nie zu spät, deine Haut zu schützen und zu unterstützen- und zwar nicht nur, wenn du die Sonne auch wirklich siehst.

Wann ist Sonnenschutz wirklich nötig?

Manchmal denken wir, dass wir im Schatten oder bei bewölktem Himmel sicher vor der Sonne sind. Aber das ist leider ein großer Irrtum, und ich möchte dir erklären, warum auch dort Sonnenschutz sinnvoll ist.

Da wir nur 2 Stunden von der holländischen Küste entfernt wohnen, sind wir regelmäßig dort. Besonders häufig als die Kinder kleiner waren. Einmal war ich mit meiner Familie an einem bewölkten Tag am Strand. Klar waren die Jungs mit UV-Shirt und Kappe versorgt. Aber ich habe eher gefroren und an Sonnenschutz überhaupt nicht gedacht. Wir haben den ganzen Tag Sandburgen gebaut und am Abend war ich überrascht, als ich sah, dass meine Haut rot und verbrannt war. Ich hatte total unterschätzt, dass die UV-Strahlen auch durch die Wolken kommen können. Und sie werden auch von Oberflächen wie Wasser, Sand oder Gebäuden reflektiert. Deshalb solltest du dich nicht täuschen lassen und immer Sonnenschutzmittel verwenden, selbst wenn es nicht sonderlich sonnig ist oder du dich im Schatten aufhältst.

 

Worauf solltest du beim Kauf von Sonnencreme achten?

Wie findest du die ideale Sonnencreme für dich? Teure Cremes zu kaufen, bedeutet nicht automatisch, dass sie auch wirksamer oder besser für dich sind. Auf die folgenden Punkte solltest du beim Kauf deines Sonnenschutzes achten:

1. Lichtschutzfaktor

Die Auswahl des richtigen Lichtschutzfaktors (LSF) kann manchmal verwirrend sein. Schließlich gibt es eine Vielzahl von Optionen auf dem Markt.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass der LSF angibt, wie gut die Sonnencreme deine Haut vor den schädlichen UV-Strahlen schützt. Je höher der LSF, desto länger bist du geschützt. Ein LSF 30 bedeutet beispielsweise, dass du dich 30-mal länger in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, verglichen mit ungeschützter Haut. Aber nicht nur das Auftragen von Sonnencreme mit dem richtigen LSF ist wichtig, sondern auch die regelmäßige Anwendung. Denn der Sonnenschutz nimmt im Laufe der Zeit ab und muss daher alle paar Stunden erneut aufgetragen werden, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen.

Die Wahl des richtigen LSF hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind ein paar Punkte, die du beachten kannst:

  1. Hauttyp: Menschen mit heller Haut haben oft eine höhere Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen und sollten einen höheren LSF wählen. Wenn du einen dunkleren Hauttyp hast, kannst du einen niedrigeren LSF wählen, aber denke daran, dass auch dunkle Haut Schutz benötigt.
  2. Sonnenintensität: In Regionen mit intensiver Sonneneinstrahlung oder zu bestimmten Tageszeiten, wenn die Sonne am stärksten ist (normalerweise zwischen 10 und 16 Uhr), solltest du einen höheren LSF wählen, um deine Haut optimal zu schützen.
  3. Aktivitäten im Freien: Wenn du dich viel im Freien aufhältst und Aktivitäten wie Sport oder Schwimmen nachgehst, solltest du einen wasserfesten Sonnenschutz mit einem höheren LSF wählen, da er länger auf der Haut bleibt, selbst wenn du schwitzt oder ins Wasser gehst.
  4. Persönliche Vorlieben: Manche Menschen bevorzugen eine leichtere Textur oder eine Sonnencreme, die schnell einzieht. Hierbei gibt es verschiedene Optionen, von Cremes über Lotionen bis hin zu Sprays. Wähle die Textur, die für dich angenehm ist und die du gerne verwendest, damit du den Sonnenschutz regelmäßig anwendest.

Du solltest bedenken, dass der LSF kein Maß für die Gesamtschutzwirkung ist. Eine hohe LSF-Zahl bedeutet nicht automatisch einen besseren Schutz vor Hautkrebs oder vorzeitiger Hautalterung. Daher ist es ratsam, zusätzlich zum Sonnenschutz auch andere Maßnahmen zu ergreifen, wie das Tragen von Schutzkleidung, Sonnenhüten und Sonnenbrillen sowie das Vermeiden der intensivsten Sonnenstunden

2. UVA und UVB-Schutz

Es ist wichtig, beim Kauf von Sonnencreme auf den Schutz vor beiden Arten von UV-Strahlen zu achten: UVB und UVA. UVB-Strahlen sind hauptsächlich für Sonnenbrände verantwortlich und dringen in die oberste Hautschicht ein. Sie sind stark mit dem Risiko von Hautkrebs verbunden. Daher sollte eine Sonnencreme einen angemessenen Schutz vor UVB-Strahlen bieten, der durch den auf der Verpackung angegebenen Lichtschutzfaktor (LSF) gekennzeichnet wird.

Aber auch der Schutz vor UVA-Strahlen ist von großer Bedeutung. UVA-Strahlen sind langwellig und können tiefer in die Haut eindringen, bis in die Dermis. Sie sind maßgeblich für vorzeitige Hautalterung, Photoaging und das Risiko von Hautkrebs verantwortlich. Obwohl UVA-Strahlen nicht unmittelbar sichtbare Auswirkungen wie Sonnenbrände verursachen, können sie langfristige Schäden verursachen. Achte beim Kauf von Sonnencreme auf das Vorhandensein eines Breitbandschutzes, der sowohl UVB- als auch UVA-Strahlen abdeckt. Dies wird oft durch das Logo „UVA“ in einem Kreis oder den Begriff „Breitband“ auf der Verpackung angezeigt. 

Es ist wichtig zu beachten, dass der angegebene LSF nur den Schutz vor UVB-Strahlen angibt. Um sicherzustellen, dass du einen umfassenden Schutz vor schädlichen Sonnenstrahlen erhältst, wähle eine Sonnencreme mit ausreichendem UVB- und UVA-Schutz. Indem du auf die richtige Sonnencreme achtest, kannst du dazu beitragen, deine Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen und ein gesundes und jugendliches Aussehen zu bewahren

3. Hormonelle Disruptoren

Manche Sonnencremes enthalten chemische UV-Filter, die uns vor den schädlichen Strahlen der Sonne schützen sollen. Diese UV-Filter dringen in unsere Haut ein und absorbieren die UV-Strahlen, um uns zu schützen. Das klingt erstmal super.

Aber einige dieser chemischen UV-Filter können in unseren Körper gelangen und dort Einfluss auf unser Hormonsystem haben und die Hormone in unserem Körper stören. Hormone sind wie kleine Botenstoffe, die unserem Körper sagen, was er tun soll. Wenn diese Botenstoffe durcheinander geraten, kann es zu Problemen führen.

Ein bestimmter chemischer UV-Filter namens Oxybenzon hat zum Beispiel gezeigt, dass er wie ein Östrogen wirkt. Wenn wir zu viel von diesem chemischen UV-Filter in unserem Körper haben, könnte das unser Hormonsystem durcheinander bringen.

Aber mach dir keine Sorgen, es gibt Alternativen! Einige Sonnencremes enthalten physikalische UV-Filter, wie zum Beispiel Zinkoxid oder Titandioxid. Diese wirken wie kleine Spiegel auf unserer Haut und reflektieren die UV-Strahlen, anstatt sie zu absorbieren. Das bedeutet, dass sie nicht in unseren Körper eindringen und unser Hormonsystem beeinflussen.

Deshalb ist immer wichtig, die Inhaltsstoffe von Produkten zu überprüfen und sicherzustellen, dass wir die besten Entscheidungen für unsere Gesundheit treffen. Apps wie Codecheck können dir dabei helfen.

4. Schutz der Meere

Wenn wir schwimmen gehen oder uns am Strand sonnen, kann die Sonnencreme auf unserer Haut mit dem Wasser in Berührung kommen. Einige Inhaltsstoffe in der Sonnencreme können dann ins Meer gelangen. Das erscheint auf den ersten Blick nicht so schlimm. Aber warte mal ab.

Denn Oxybenzon kann tatsächlich auch schlecht für die Meeresbewohner sein. Wenn diese Chemikalie ins Wasser gelangt, kann sie Korallenriffe schädigen. In Hawaii steht Oxybenzon deshalb bereits auf der Verbotsliste. 

Deshalb gibt es bereits Sonnencremes, die als „korallenfreundlich“ gekennzeichnet sind. Das bedeutet, dass sie keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten, die den Meereslebewesen schaden könnten.

Was hilft der Haut noch?

Es gibt eine besondere Art von Stoffen, die unserem Körper dabei helfen können, sich von innen heraus vor den Schäden der Sonne zu schützen. Diese „magischen Helfer“ heißen Antioxidantien. 

Wenn wir der Sonne ausgesetzt sind, können die UV-Strahlen freie Radikale in unserer Haut erzeugen. Und diese freien Radikale können unsere Hautzellen angreifen und Schäden verursachen. Genau hier kommen die Antioxidantien ins Spiel! Antioxidantien haben die besondere Fähigkeit, die freien Radikale unschädlich zu machen. Sie sind wie ein Schutzschild für unsere Hautzellen. Sie fangen die freien Radikale ein und verhindern, dass sie Schaden anrichten. Das ist doch echt beeindruckend, oder?

Antioxidantien sind in vielen leckeren Lebensmitteln enthalten, die wir jeden Tag essen können. Zum Beispiel sind Beeren, Nüsse, grünes Gemüse wie Brokkoli oder Spinat und sogar dunkle Schokolade tolle Quellen für Antioxidantien. Das heißt, wir können sie ganz leicht in unsere Ernährung einbauen und gleichzeitig etwas Gutes für unsere Haut tun!

Aber Antioxidantien können nicht nur von innen heraus helfen, sondern auch von außen. In einigen Hautpflegeprodukten sind Antioxidantien enthalten, um unsere Haut vor Sonnenschäden zu schützen. Du könntest zum Beispiel eine Feuchtigkeitscreme mit Vitamin E oder grünem Tee ausprobieren. Das sind großartige Quellen für Antioxidantien und können deiner Haut einen zusätzlichen Schutz bieten.

Also, denke daran, genug Antioxidantien zu essen und deine Hautpflege mit Antioxidantien zu ergänzen. Das ist wie eine Doppelverteidigung gegen die Sonnenschäden! 

Passe auf deinen Vitamin D Spiegel auf

Vitamin D ist ein wichtiges Vitamin für unseren Körper und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer Gesundheit. Es wird oft als „Sonnenvitamin“ bezeichnet, da unser Körper in der Lage ist, es durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf unsere Haut zu produzieren. In meinem Vitamin D Guide erfährst du mehr. 

Da die Sonne eine natürliche Quelle von Vitamin D ist, sollten wir regelmäßig Sonnenlicht auf unsere Haut lassen, um ausreichend Vitamin D zu produzieren. Allerdings ist es auch wichtig, dass wir uns vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlen schützen.

Deshalb stellt sich die Frage, wie wir einen angemessenen Sonnenschutz gewährleisten können, während wir gleichzeitig genügend Vitamin D produzieren.

Es gibt einige Möglichkeiten, diese Balance zu finden:

  1. Zeitfenster: Versuche, die Sonne in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagsstunden zu nutzen, wenn die UV-Strahlung weniger intensiv ist. So kannst du Vitamin D produzieren, ohne übermäßiger Sonnenexposition ausgesetzt zu sein.
  2. Exponierte Hautpartien: Konzentriere dich beim Sonnenbaden oder Aufenthalt in der Sonne auf die Exposition von Gesicht, Arme und Beine. Diese Bereiche sind ausreichend, um Vitamin D zu produzieren, während der Rest deines Körpers durch Kleidung oder Sonnenschutzmittel geschützt bleibt.
  3. Ergänzungen: Wenn du Bedenken hast, dass du möglicherweise nicht genügend Vitamin D durch Sonnenlicht und Ernährung erhältst, kannst du mit deinem Arzt über die Einnahme von Vitamin-D-Ergänzungen sprechen. Diese können helfen, den Bedarf an Vitamin D zu decken, insbesondere in Zeiten mit begrenzter Sonnenexposition.

Ich empfehle dir deinen Vitamin D Spiegel jährlich zu überprüfen. Denn auch andere Faktoren (s. Vitamin D Guide) haben einen Einfluss darauf, wie viel Vitamin D wir produzieren. Da es sehr unkompliziert ist, den Spiegel auf ein gesundes Maß mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu erhöhen (ich empfehle dir 50-60 ng/ml), hat für mich persönlich der Sonnenschutz Vorrang. 

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Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Mein Name ist Kerstin,

und ich begleite dich durch die Wechseljahre! Denn du musst dich nicht mit Beschwerden und Figurproblemen abfinden. 

Wie ich dich unterstützen kann:

 

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