Du nimmst nicht ab: vermeide diese 7 Stoffwechsel-Fallen

Dein Gewicht stagniert? Die Fettpölsterchen wollen einfach nicht weiter schmelzen? Das kann an deinem Stoffwechsel liegen. Welche Fehler du vermeiden solltest, erfährst du hier.
Stoffwechsel-Fallen

Dein Stoffwechsel spielt die entscheidene Rolle

Für deinen Abnehmerfolg ist neben einer gesunden Ernährung auch dein Stoffwechsel verantwortlich. 

Ist der erst einmal lahmgelegt, dann wird es schwierig mit dem Abnehmen. Läuft er dagegen auf Hochtouren, dann verzeiht dein Körper dir auch die ein oder andere kulinarische Sünde.

Welche Stoffwechsel-Fallen du vermeiden solltest, damit dein Stoffwechsel nicht gedrosselt wird, erkläre ich dir jetzt.

Stoffwechsel-Falle Nr.1: Diäten

Bei einer Diät nimmst du über einen bestimmten Zeitraum ziemlich wenige Kalorien zu dir. 

Dadurch signalisierst du deinem Körper: Hungersnot. Nun passiert dasselbe, wie noch vor tausenden von Jahren. Denn evolutionär stecken wir noch in der Steinzeit. Um das Überleben zu sichern, drosselt dein Körper seinen Stoffwechsel. Dadurch verringert sich dein Grundumsatz  – du benötigst also weniger Kalorien. Selbst wenn du nach einer Diät mit einer moderaten Kalorienmenge startest und nicht gleich wieder Vollgas gibst beim Essen, wirst du unweigerlich wieder zunehmen. 

Darum: Lass die Finger von Crash Diäten!

Stoffwechsel-Falle Nr.2: Nährstoffmangel

Du möchtest abnehmen und isst weniger und womöglich sehr einseitig. Wenn du nicht sehr aufpasst, kommst du dadurch schnell in ein Nährstoffdefizit. In der Folge kann dein Energiestoffwechsel nur noch auf Sparflamme laufen, weil wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Mit einem gedrosselten Energiestoffwechsel kannst du nicht Abnehmen.

Darum: Sorge für eine hohe Nährstoffdichte, wenn du Abnehmen möchtest.

Stoffwechsel-Falle Nr.3:Zucker

Zu viel Turbo-Zucker legt deinen Stoffwechsel lahm. Du fühlst dich müde und schlapp.  Der rasante Anstieg deines Blutzuckers sorgt dann auch noch für eine hohe Menge Insulin in deinem Blut, das den Zucker möglichst schnell rausschaffen will. Dadurch kann es zu einem starken Abfall deines Blutzuckerspiegels kommen. Die Folge davon ist ein kaum kontrollierbarer Heißhunger.

Darum: Vermeide (versteckten) Zucker und steige um auf komplexe Kohlenhydrate.

Stoffwechsel-Falle Nr.4:Getränke

Hand auf´s Herz: Wie viel Wasser trinkst du am Tag? Zum einen verwechseln wir oft Hunger mit Durst. Aber trinkst du genug, kannst du dadurch sicher die ein oder andere Kalorie einsparen. Zum anderen kurbelt eine höhere Trinkmenge deinen Stoffwechsel an. Und dadurch verbrennst du automatisch mehr Kalorien. Dabei solltest du überwiegend (stilles) Wasser trinken. Einen Teil deiner Trinkmenge darfst du auch über ungesüßten Kräutertee decken.

Darum: Trinke 30ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Stoffwechsel-Falle Nr.5:Bewegung

Du sitzt zu viel! Zu wenig Bewegung verlangsamt deinen Stoffwechsel. Dabei ist die Bewegung im Alltag wichtiger, als wöchentliche Fitnessprogramme. Versuche es mal mit einem Spaziergang in der Mittagspause, nimm die Treppe statt den Aufzug oder fahre öfter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Suche dir die Gelegenheiten, wie sie individuell in deinen Alltag passen.

Darum: Sorge jeden Tag für mindestens 30 Minuten Bewegung.

 

Stoffwechsel-Falle Nr.6:Alkohol

So leid es mir tut: Alkohol drosselt deinen Stoffwechsel und du lagerst mehr Fett ein. Durch den enthaltenen Zucker nimmst du außerdem noch unbrauchbare und unnötige Kalorien zu dir und dein Blutzuckerspiegel fährt Achterbahn. Die Folgen davon kennst du ja bereits.

Darum: Verzichte auf Alkohol.

 

Stoffwechsel-Falle Nr.7:Netflix & Co

Durch Netflix, Social Media & Co kann es schnell passieren, dass du zu wenig schläfst. Die Folgen davon habe ich dir in der Rubrik Body&Soul zusammengefasst. Durch zu wenig Schlaf wird dein Stoffwechsel gebremst und du hast automatisch mehr Hunger. Diese Kombination sorgt natürlich dafür, dass du nicht an Gewicht verlierst. 

Darum: Mache Schlaf zu deiner Priorität.

Fazit

Es gibt viel, das deinen Stoffwechsel ausbremst. Aber wenn du die Stoffwechsel-Fallen vermeidest und er wieder auf Hochtouren läuft, dann funktioniert auch das Abnehmen wieder. 

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Gesundheitsexpertin Kerstin Eickes

Kerstin Eickes ist Expertin in Sachen Frauengesundheit, Hormoncoach, Autorin und Bloggerin, hat 2 Kinder und lebt in Nettetal.

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Vitamin- und Mineralstoffmangel

Die Eierstöcke produzieren Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron. Die Funktion der Eierstöcke wird durch viele Faktoren beeinflusst – auch durch die Ernährung. 

Wenn du dich ausgewogene ernährst –  mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln – kannst du  den Alterungsprozess möglichst lange hinauszögern. Automatisch hilfst du deinem Körper dabei, schneller wieder zu einer Hormonbalance zu finden.

Zudem helfen dir Vitamine und Mineralstoffe dabei, die Geschlechtshormone und andere Botenstoffe zu regulieren. Der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen kann dir daher helfen, Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern. Auch die Gefahr für Osteoporose kann reduziert werden.

Östrogenmangel

Bei einem Östrogenmangel ist der Östrogenspiegel in deinem Körper auf ein (zu) niedriges Niveau abgefallen.

Östrogen ist dabei nicht etwa ein einzelnes Hormon. Es handelt sich um den gebräuchlichen Überbegriff für verschiedene Hormone: Die wichtigsten sind Estriol, Estradiol und Estron.

Ein Östrogenmangel ist im Verlauf der Wechseljahre eine typische Erscheinung. Denn nachdem zunächst die Produktion von Progesteron nachlässt, geschieht dies später auch mit Östrogen.

Viele typische Beschwerden, insbesondere Hitzewallungen, werden mit einem Östrogenmangel in Verbindung gebracht.

Die Brücke

Beckenbodenübung Brücke

Leg dich in Rückenlage flach auf den Boden und winkel die Beine leicht an. Die Füße stehen fest auf dem Fußboden und die Arme ruhen neben deinem Oberkörper.

Nun heb dein Becken an, so dass nur noch die Füße, Arme und Schultern den Boden berühren  (s. Abbildung).

Während dieser Position spannst du deinen Beckenboden mit der Ausatmung für etwa 5 Sekunden an. Danach entspannst du die Muskulatur mit der Einatmung. für 10 Sekunden. Atme gleichmäßig weiter für einige Sekunden und spanne dann wieder mit der Ausatmung an. Du bleibst die ganze Zeit in der Brücke. Machen diese Übung  etwa 5 – 10 Minuten.

Diese Übung ist nicht nur effektiv für den Beckenboden, sondern stärkt zusätzlich die Po-Muskulatur.

Der Buckel

Beckenbodenübung Buckel 2

Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand. Dabei sind  die Hände sind schulterbreit aufgestellt. Die Handgelenke bilden mit den Schultergelenken eine Linie.

Die Knie ruhen unter deinen Hüftgelenken und die Füße liegen locker auf dem Boden.

Bei der nächsten Einatmung machst du ein leichtes Hohlkreuz. 

Beckenbodenübung Buckel

Bei der Ausatmung machst du einen „Katzenbuckel“ und spannst den Beckenboden kräftig an.

Wiederhole diese Übung einige Male mit der Atmung. Mache dann eine  Minute Pause.

Mache mindestens 4 Durchgänge.

Die Diagonale

Beckenbodenübung Diagonale

Ausgangsposition ist auch hier der Vierfüßler-stand.

Atme ruhig und gleichmäßig. 

Bei der nächsten Ausatmung spannst du deinen Beckenboden an und hebst gleichzeitig den rechten Arm und das linke Bein ausgestreckt an.

Mit der Einatmung senkst du Arm und Bein wieder in die Ausgangs-position.

Wiederhole diese Übung 10x. Dann wechsel die Seite. Versuche mit beiden Seiten 3 Durchgänge zu schaffen. Mache zwischen den Durchgängen eine kurze Pause.