Wechseljahre & Abnehmen: 5 Anzeichen, dass du dich nicht länger alleine durchbeißen solltest

Vielleicht kämpfst du schon lange damit, endlich abzunehmen. Du hast Bücher gelesen, Instagram‑Tipps befolgt, Challenges absolviert – sogar ChatGPT um Hilfe gebeten. Gleichzeitig bestimmen Beschwerden immer stärker deinen Alltag: ständige Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen aus dem Nichts, PMS wird heftiger oder deine Energie ist einfach im Keller. Die Ratschläge, die du findest, widersprechen sich. Der rote Faden fehlt – und wirklich weitergekommen bist du nicht. ​ Vielleicht ist jetzt der Punkt erreicht, an dem du dir Unterstützung holen darfst: von jemandem, der sich auskennt, deine Situation versteht und gemeinsam mit dir – und anderen Frauen – einen Weg findet, der wirklich zu dir passt. Ob dieser Punkt bei dir erreicht ist, erkennst du an diesen 5 Anzeichen:
Zwei Hände erreichen sich vor Sonnenuntergang – Symbol für Unterstützung und Hilfe in den Wechseljahren

Anzeichen 1: Abends brechen alle Dämme

Tagsüber reißt du dich zusammen: Du isst ein halbwegs vernünftiges Frühstück, mittags schnell „irgendwas Kleines“, nachmittags einen Kaffee, vielleicht mit einem kleinen Snack – nicht perfekt, aber du denkst: „Es geht schon so.“

Sobald du abends auf der Couch sitzt, kippt es: Die Schokolade, die Chips, das Brot mit Käse – und vielleicht das Glas Wein, weil der Tag so anstrengend war. Du nimmst dir jedes Mal vor, es nicht zu übertreiben – und merkst dann doch, dass die Packung wieder leer ist.

Danach kommen Blähbauch, Völlegefühl, eine unruhige Nacht – und am nächsten Morgen der Gedanke: „Warum kriege ich das abends nicht in den Griff?“

Wenn du dich darin wiedererkennst, ist das kein „Charakterproblem“, sondern ein Zeichen, dass Heißhunger, Stress und Hormone gerade das Steuer übernommen haben.

Sabrina, 57, kannte das: Blähbauch und Heißhunger bestimmten ihren Alltag. Nach 8 Wochen FemBalance: „Wow, diese 8 Wochen waren richtig toll! Meine Ziele habe ich erreicht und ich schlafe sogar viel besser. 4,5 kg leichter!“

Anzeichen 2: Deine Gedanken kreisen nur noch um deine Figur

Morgens vor dem Kleiderschrank probierst du das dritte Oberteil an: Das erste ist zu eng, das zweite betont den Bauch, beim dritten denkst du „Naja, damit geht’s irgendwie“ – aber wirklich wohl fühlst du dich in keinem.

Im Büro oder bei Terminen merkst du, wie du automatisch den Blazer schließt oder dich so hinsetzt, dass man den Bauch möglichst wenig sieht. Du willst dich auf Inhalte konzentrieren – und gleichzeitig läuft im Hintergrund ständig der Gedanke: „Hoffentlich schaut jetzt keiner so genau hin.“

Schwimmbad, Sauna, Urlaubsfotos: Du sagst nicht grundsätzlich ab, aber du suchst Ausreden oder kaschierende Lösungen, damit du dich nicht „zeigen“ musst. Dieses leise Gefühl „Ich mag mich so gerade nicht“ ist inzwischen fast immer da.

Anzeichen 3: Deine Energie ist im Keller

Früher bist du mit Schwung und guter Laune durch den Tag gekommen. Heute landest du oft schon am Vormittag in deinem ersten Müdigkeitstief – und spätestens um 14 Uhr kommt das nächste. Dir fallen fast die Augen zu, die Konzentration fällt schwer, du liest denselben Satz dreimal und bist trotzdem nicht sicher, was da steht.

Treppen steigen, Einkäufe tragen oder eine Runde zu Fuß kosten dich plötzlich deutlich mehr Kraft als noch vor ein paar Jahren. Du merkst, wie dein Radius kleiner wird und du Dinge vermeidest, die früher selbstverständlich waren.

Nach außen funktionierst du: Job, Familie, Haushalt laufen. Aber innerlich hast du das Gefühl, nur noch „durchzuhalten“, statt wirklich zu leben – und genau das ist ein Zeichen, dass dein Körper mehr braucht als noch einen Kaffee oben drauf.

Dagmar, 62, sagte: „Ich hatte keine Lust mehr, mich zu bewegen. Ich bin nicht mehr rausgegangen, es hat keinen Spaß mehr gemacht.“ Heute klingt das anders: „Bewegung macht mir wieder Spaß. Wir gehen raus, ich gehe spazieren, wir fahren Fahrrad.“

Anzeichen 4: Beschwerden sind dein neues Normal

Kopfschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen, PMS aus dem Nichts, Stimmungsschwankungen, die dich selbst überraschen – vieles gehört inzwischen einfach zu deinem Alltag dazu. Von gutem Schlaf kann auch keine Rede mehr sein: Einschlafen fällt schwer, du wachst nachts auf, grübelst oder liegst einfach nur wach und bist am nächsten Morgen wie gerädert.

Und auch beim Arzt gab es Hiobsbotschaften: Blutdruck leicht erhöht, Zucker „grenzwertig“, Diagnose Insulinresistenz, Fettleber oder schon Diabetes Typ 2 – und du bekommst ein Rezept in die Hand. Tabletten für den Blutdruck, etwas für den Zucker, etwas für die Nerven oder den Schlaf: „Im Alter ist das halt so.“

Genau das möchtest du aber nicht einfach so hinnehmen. Du willst wissen, was du selbst tun kannst, damit es dir wieder besser geht – bei Ernährung, Stress und Schlaf. Wenn Beschwerden für dich zum „neuen Normal“ geworden sind, ist das kein Schicksal, sondern ein deutliches Zeichen, dass du dir Unterstützung holen darfst.

Kristina, 36, hatte PCOS und Übergewicht seit der Jugend. Nach 8 Wochen war ihr Zyklus wieder regelmäßig – und die Waage zeigte schon  6 Kilo weniger.

Anzeichen 5: Du hast genug von Diäten und 08/15 Tipps

Du hast alles Mögliche ausprobiert: Diätpläne, Challenges, Shakes, Punkte zählen, Kalorien‑Apps – und am Ende warst du wieder da, wo du gestartet bist, nur frustrierter.
Du bist es leid, immer wieder von vorne anzufangen, dich durchzubeißen und auf so vieles zu verzichten – um doch wieder am gleichen Punkt zu stehen.

Du weißt inzwischen: „Iss weniger, beweg dich mehr“ funktioniert für dich so nicht mehr – erst recht nicht in den Wechseljahren. Du willst keinen neuen Ernährungs‑Trend, sondern verstehen, was dein Körper jetzt wirklich braucht und wie das in deinem Alltag praktisch aussehen kann.

Was du nicht brauchst: jemanden, der dir einfach einen Plan überstülpt. Vegan, obwohl du Fleisch magst. Sauerkraut und Fermentiertes, obwohl du eine Histaminunverträglichkeit hast. „Bitte alles ohne Gluten“, obwohl niemand mit dir sauber geklärt hat, ob das bei dir überhaupt einen Unterschied macht.

Wenn du innerlich denkst „Ich will endlich einen Weg, der bleibt – ohne Diätzirkus“, ist das ein deutliches Zeichen, dass du bereit bist, dir Unterstützung zu holen, die über 08/15‑Tipps hinausgeht.

Wie es jetzt für dich weitergehen kann

Wenn du dich bei mindestens zwei dieser Anzeichen wiedererkannt hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, dir Unterstützung zu holen – statt noch eine Runde alleine durchzuhalten.

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Christina, 53

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